| Schauen Sie in die Augen der Tiere! |
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Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner,
Sie wissen vermutlich besser als ich, wie die Zustände in Massentierhaltungsbetrieben sind. Ebenso kennen Sie die Fakten, die belegen, dass die übermäßige und industrielle Produktion von tierischen Produkten den Hunger auf der Erde nicht stillt, sondern eher fördert. Ihnen sind, so denke ich, die Zahlen genau bekannt, die dokumentieren, wie viel Energie, Wasser und pflanzliche Nahrung in der Massentierhaltung vergeudet wird. Und Ihnen ist wohl geläufig, dass diese der ganz, ganz große Klimakiller ist. Dennoch legitimieren und fördern Sie in Ihrer Eigenschaft als verantwortliche Ministerin, gemeinsam mit europäischen Instanzen, die Massentierhaltung gesetzlich. Als Mensch mit Herz, Verstand und Weitblick, zudem mit einer christlichen Weltanschauung, die Ihnen Demut und Barmherzigkeit gebietet, sollten Sie wissen, was zu tun ist. „Unser täglich Brot gib uns heute“, steht im Vaterunser, nicht unser täglich Fleisch. Wenn Sie sich dennoch nicht sicher sind, schauen Sie einfach mal in die Augen eines Hundes oder einer Katze, überlegen bitte, ob Sie das Recht haben, nach Tieren erster und zweiter Klasse zu unterscheiden, blicken dann in die Augen der Geschöpfe, die Sie Nutztiere nennen, und folgen Ihrem Herzen. ![]() Als ich die Idee hatte, auf meine friedliche Weise - nicht mit dem Schwert, sondern der Feder - etwas für unsere Tiere und damit gleichzeitig für Mensch, Umwelt und Zukunft zu tun, fand ich schneller Mitstreiter als ich schauen konnte. Es gibt so viele Menschen, die durch Ernährungsumstellung hin zu Vegetarisch oder Vegan ihre ganz persönliche Konsequenz aus den Zuständen in der Massentierhaltung gezogen haben, dass es nicht mehr möglich ist, sie als Randgruppe abzutun. Diese Menschen haben so viel Verstand und so viel nüchternes Faktenwissen, dass sie nicht als romantische Träumer abgestuft werden können. Sie haben so viel Herz und Liebe, dass Sie, Frau Ministerin, Ihnen ein wenig Zeit schenken sollten. Lesen Sie einfach hier, was Menschen aus allen Altersgruppen und allen Schichten der Gesellschaft zum Thema zu sagen haben: www.burgseekurier.de. Vielen Dank. Jörg Joachim |
| Fotos: JF |
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