| Es ist einfach nur eine Qual Interview mit Foxy LaScar |
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Jörg Joachim: Was machst du künstlerisch, Foxy, was bedeutet es dir, auf der Bühne auf deine Art Geschichten zu erzählen und die Menschen zu unterhalten?
Foxy LaScar: Ich bin hauptsächlich Burlesquetänzerin, arbeite aber auch als Schauspielerin und Model. Ähnlich wie beim Theater ist es immer wichtig, den Menschen eine Botschaft und Geschichte zu übermitteln. Beim Burlesque verliert man zwar seine Kleidung, allerdings nie ganz. Die wichtigsten Stellen sind immer noch bedeckt. JJ: Warum ernährst du dich vegetarisch, gab es einen konkreten Anlass? Foxy LaScar: Ich ernähre mich von Geburt an vegetarisch (kein Fleisch/Geflügel/Fisch/Ei). JJ: Fühlst du dich gesund und ausreichend ernährt? Foxy LaScar: Auf jeden Fall! Vegetarische Ernährung ist ja nicht einseitig. Oft werde ich gefragt: „Ja, was isst du denn überhaupt?" Diese Frage kennt wahrscheinlich jeder, der sich so ernährt. ![]() JJ: Was denkst du über Massentierhaltung, muss die sein, um ausreichend Nahrungsmittel zu produzieren? Foxy LaScar: Wenn in diesem Stil Fleisch verzehrt wird, ist es schwierig zu sagen. Jeder könnte etwas dagegen tun. Eine Massentierhaltung kann man nicht als "Haltung" bezeichnen. Es ist einfach nur eine Qual. Das Tier ist in dem Moment Produkt. Nicht Lebewesen. Es hat eine Nummer, wird hergestellt, gelagert, ausgeliefert. Das kann doch selbst der leidenschaftlichste Fleischesser nicht gutheißen. JJ: Wen siehst du in der Pflicht, die Massentierhaltung in unserem Land, besser in ganz Europa, abzuschaffen? Foxy LaScar: Die Verbraucher. Fleisch war früher etwas exklusives. Der Sonntagsbraten hat ja nicht ohne Grund seinen Namen. Morgens Wurst, mittags Putensalat, abends Schnitzel. Fleisch ist für viele die Kartoffel geworden. Immer verfügbar, günstig, sattmachend. Wichtig finde ich zudem, dass man sich zurückbesinnt, wann welches Gemüse oder Obst Saison hat. Es bringt nichts, wenn man Bioerdbeeren im Januar kauft. Oder den Bioapfel aus Neuseeland. Regional bringt mehr als Bioglobal. Und ich kaufe im Oktober lieber einen konventionell angebauten Apfel, der in Pappkisten liegt, als die vier Bioäpfel, die in Plastik eingeschweißt sind. JJ: Vielen Dank, Foxy. Weitere Informationen: www.facebook.com/foxylascar |
| Fotos Text von oben nach unten: www.fotosally.de, Erwin Wenzel |
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