Die normal besondere Schauspielerin
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Wenn eine Schauspielerin mit dem Hochziehen der linken Augenbraue mehr ausdrückt als in drei Drehbüchern stehen kann, dann ist das alleine schon besonders. Ist sie auch noch hübsch, so reden wir von einer gutaussehenden, talentierten Darstellerin. Gesellen sich dazu zahlreiche Engagements in internationalen Produktionen, unter anderem in Hollywood, ziehen wir den respektvoll den Hut. Stellt sich zudem noch heraus, dass die Frau bescheiden, normal und herzlich durch die Welt geht, dann ist die Rede von Andrea Lui. weiter
Foto :www.perfect-looks.de
Ist der Staat für alles verantwortlich?
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Armut, Bildungsnotstand, steigende Kosten für die Gesundheit, Steuerchaos, für alles machen wir heutzutage Vater Staat verantwortlich. Selbst wenn das Wetter schlecht ist, kommt die Frage auf: Was haben die da oben nun schon wieder gemacht?

Ich erinnere mich an meine Kindheit in den Sechziger- und Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Da war noch klar, dass für meine Erziehung meine Eltern verantwortlich sind. Klar haben in der Schule die Lehrer für Ordnung und Benehmen gesorgt, Vater, Mutter, Oma, Opa oder auch die großen Geschwister hat das indes nicht freigesprochen. Selbst mein Nachbar hat eingegriffen, als er mich an meinem achtzehnten Geburtstag beiseite nahm und mit einem Grinsen sagte: „Du bist jetzt volljährig, der Alte hat dir nichts mehr zu sagen!“

Meine Großmutter war es, die verdeutlichte, dass Lügen kurze Beine haben. Sie war es auch, die bei jeder Gelegenheit „vor allem Gesundheit“ wünschte. Dazu tat sie auch etwas. Sie kochte frisch, stellte reichlich Obst und Gemüse auf den Tisch, stampfte im Keller das Sauerkraut in einem großen Tontopf.

Für einiges ist also, denke ich, der Staat von Schuld freigesprochen. Klar ist das Bildungssystem im Deutschland von 2009 rudimentär, das befreit jedoch noch lange nicht die Eltern von der Pflicht, ihren Kindern vieles zu erklären. Das befreit auch nicht die (privaten) Fernsehsender von der zumindest moralischen Aufgabe, wenigstens ein bisschen anspruchsvolle, ein wenig intelligente Beiträge einzustreuen. Bei dem gegenwärtigen Programm mit aneinandergereihten Spannersendungen muss sich niemand wundern, dass immer mehr junge Menschen die deutsche Sprache nicht beherrschen und stattdessen Litauen für die Hauptstadt von Rom halten.

Ein im Vergleich zu anderen Ländern gutes, am eigenen Anspruch gemessen aber sehr verbesserungsbedürftiges Gesundheitssystem (weil bürokratisch und Pharmazieindustrie-freundlich) sollte bei aller Kritik nicht bewirken, dass zum Trotz die Eltern ihren Kindern fettes, nährstoffarmes Essen bereitstellen. Ein Staat, der mit seiner Politik Reiche reicher und Arme ärmer macht, ist kein Freibrief dafür, faul und einfallslos zu werden oder die Abzockermentalität anzunehmen.

Genauso wenig, denke ich, muss ein Mensch, nur weil es möglich und in gewissen Kreisen schick ist, versuchen das Finanzamt zu prellen. Auch wenn das Steuersystem noch so aufgebläht, sinnlos verkompliziert und letztlich lächerlich und reproduktiv ist.

Vielleicht zeigt sich der innere Wert einer Gesellschaft auch daran, wie sie mit der Unzulänglichkeit des eigenen Staates umgeht, vielleicht stimmt jedoch genauso zutreffend der Spruch: Jeder verdient die Regierung, die er gewählt hat. Willkommen Wahljahr 2009.

Jo.

Foto: ehuth pixelio
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Kinderarmut im reichen Deutschland
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Es war einmal, da sprach man in der Welt hochachtungsvoll über das reiche Deutschland. Das Land der Dichter, Denker und später der innovativen Techniker oder Wissenschaftler und der fleißigen Arbeiter und Angestellten gestaltete die sogenannte Soziale Marktwirtschaft, wo selbst der Mann am Fliessband sich einen Mercedes oder BMW leisten konnte. Jahre nachdem indes Altkanzler Kohl blühende Landschaften versprach, schossen stattdessen Tafeln für die Ärmsten der Armen aus dem Boden. Besonders schlimm: Die Kinder leiden am meisten darunter! weiter
Lesen Sie dazu bitte auch:
  • Engagiert in der an Armen reichen Stadt – Moderatorin Nandini Mitra
  • Axanas Herz und Hand für Kinder – Girl Group „High Heelz“ und der „Verein gegen Kinderarmut e.V.“
  • Schulen für Haiti – Interview mit der Schauspielerin Alissa Jung
  • Foto: Rike pixelio

    Die Fans sind eine Macht Der gute Bösewicht
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    Sie jubeln und schreien. Sie reisen ihren Idolen teilweise über den ganzen Globus nach, sie stehen stundenlang nach Karten und Plätzen in der ersten Reihe an, fallen in Ohnmacht oder kleben sich die Wände voll mit Fotos: Die Fans. Wenngleich sie es sind, die ihre Stars anhimmeln, sind es wiederum die Künstler oder Sportler, die ohne ihre Anhänger, ohne ihre zahlende Kundschaft nichts wären. Die Macht liegt also beim Fan? weiter

    Zum unbeschreiblichen Gefühl, Fan zu sein, geht’s hier (von Markus Schnitzler).

    Zur besonderen Geschichte mit Rania Zeriri geht’s hier (Sabrina Günther)

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    Hätte ich ihn gesprochen, ohne zu wissen, welche Rollen er in den letzten Jahren spielte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, an den Bösewicht von Dienst geraten zu sein. Egon Hofmann begegnet mir freundlich, gerät zuweilen gar ins Träumen. Endlich will er einen guten Menschen darstellen. Bislang jedoch ist er für den Fernsehzuschauer der gerissene Peter Kittler aus „Hinter Gittern“ und verkörpert bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ noch schlimmeres. weiter
    Foto: LF Foto: Hagen Schnauss

    Ronya und die Räubertochter „Ich sage, was ich denke!“
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    Katja Vasileva mag die Räubertochter Ronja aus dem Roman von Astrid Lindgren. Ein bisschen sieht sie sogar so aus. Sie will rebellisch wie ihr Vorbild ihren Kopf gegen alle Widerstände durchsetzen. Deshalb nennt sie sich Ronya, bricht die Chance des „Deutschland sucht den Superstar“ - Casting ab und geht ihren eigenen Weg. Immer dabei: Das Klavier. weiter
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    Das hübsche Mädchen auf dem Foto ist Vika. Sie modelt hobbymäßig. Genauso gerne gestaltet sie ihre Homepage. Durchs Leben schreitet sie sehr offen und sehr direkt, nicht immer zur Freude der Menschen, die auch mal einen deutlichen Spruch abbekommen. weiter
    Foto: Romeo Media/Jag´s Entertainment Foto: Marc Bergmann

    Musik ist Liebe und ihr Leben Außergewöhnlich normale Fotos
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    Wenn Silvia Dias singt, wirkt es so, als liege sie in ihrer Musik wie in einer bequemen Hängematte, die inmitten einer der vielen Blumengärten auf der portugiesischen Insel Madeira hängt. Und auf ihre Nasenspitze scheint mild die Sonne. Das mag daran liegen, dass für die Sängerin „Musik in erster Linie Liebe, Wahrhaftigkeit und Leben“ ist. „Sie bedeutet für mich das Bündeln vieler Emotionen und Eindrücke“, sagt sie. weiter
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    Michaela Thewes fotografiert Menschen, Blumen, Tiere, Fördertürme. Normales, Alltägliches also. Wie sie ihre Objekte indes in Szene setzt, ist alles andere als gewöhnlich. Dabei nutzt sie gerne die Vorteile der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung, jedoch ohne zu übertreiben. „Ein bisschen Abstand hilft dabei“, weiß sie. . weiter
    Foto: www.silvia-dias.de Foto: www.pixelofen.de

    Die nächste Ausgabe
    ...erscheint am 2. März 2009 im Laufe des Tages.

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