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Der seltsame Fall des Benjamin Button
Der Hurricane Kathrina hält auf New Orleans zu. Währenddessen liegt Daisy im sterben. Ihre Tochter Caroline begleitet sie dabei. Daisy möchte schließlich, daß sie ihr aus einem Tagebuch vorliest. Es erzählt die seltsame Geschichte eines Benjamin Button, der mit den gebrechen eines alten Mannes zur Welt kam und bald sterben sollte. Doch erst nach Jahren stellt er selbst erstaunt fest, daß er jünger wird. Sein leben wird maßgeblich durch das Mädchen Daisy beeinflußt, doch erst wenn sie gleich alt sind, können sie endlich ihr Glück finden. Da wird Daisy schwanger und an dieser Stelle hält selbst für Caroline das Tagebuch einige Überraschungen bereit...

David Fincher ist es wieder einmal gelungen einen Film zu schaffen bei dem alles stimmt. Obwohl das Epos 166 Minuten Aufmerksamkeit vom Zuschauer verlangt, möchte man nicht, daß der Film endet. Der Kinobesucher verliert sich völlig in der Geschichte. Dies ist wirklich einer dieser gemeinsamen Wachträume von denen einst Jean Cocteau über das Kino schrieb. Dafür ist tatsächlich der Regisseur verantwortlich, da er bei keinem der Darsteller Schwächen zuließ. Selbst Cate Blanchett, die mich bisher nur unter Jim Jarmush beeindrucken konnte, ist eine herausragende Leistung gelungen. Die visuellen Effekte im Film sind meist unsichtbar, so daß der Zuschauer der Geschichte ungestört folgen kann. Z.B. spielen, dank modernster Trickttechnik, Brad Pitt und Cate Blanchett ihre Rollen von der Jugend bis zum höchsten Alter selbst. DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN BUTTON ist ein zeitloses Meisterwerk.

5 von 5 Punkten 13 Oscar-Nominierungen, jeder Einzelne wäre mehr als verdient.


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