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„Die Menschen brauchen Hoffnung“
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Während ich am Laptop sitze und irgendwas tippe, schaut Kollegin Jasmin in den Fernseher. Der steht in meinem Rücken. Ich sehe ihn also nicht, höre indes wie von Ungefähr eine richtig gute Stimme. „Die Frau solltest du mal interviewen“, scheint Jasmin ähnlich beeindruckt. „Wer ist das überhaupt?“, frage ich noch eher gelangweilt. „Silvia Dias!“

Tage später

„Sie ist eine ganz liebe“, kündigt Manager Tom Hapke an, bevor ich mit der 23jährigen selbst ins Gespräch komme. Nicht nur das, stellt sich heraus, sie redet leidenschaftlich ohne Punkt und Komma, hört gleichwohl aufmerksam zu, spricht leise und nachdenkliche Worte, lächelt dezent und lacht ungebremst. Alles was mir Künstlerinnen und Künstler vorher über ihren Werdegang erzählten, toppt Silvia locker.

Ihre Karriere begann nicht im zarten Schulalter und auch nicht als Kleinkind. Die Tochter portugiesischer Musiker startete schon im Bauch ihrer Mutter durch. Die nämlich stand als Sängerin und Bassistin auf der Bühne, als die Kleine anklopfte und verlangte: „Lass mich raus, ich will dahin, wo du jetzt stehst!“ So kam es dann auch. Silvia versuchte beizeiten zu singen. „Wenn schon, dann richtig“, wurde sie von der Mama beiseite genommen und geschult, während die Oma den Tisch zur Bühne für ihre Enkelin umfunktionierte.

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Jahre danach

Als 15jähriger Teeneger gründete sie eine eigene Jazz- Soul- und Funkband, sang kurz darauf den Titelsong für eine ZDF- Fernsehserie und trat nicht irgendwo auf, sondern bei bekannten Konzerten wie Belfort oder dem Jazzfestival in Montreux. Auch mit Xavier Naidoo und Yvonne Catterfeld stand Silvia Dias auf einer Bühne.

So war es kein großer Zufall, dass Songwriter und Produzent Tom Hapke, der eigentlich einen Sänger für seine Titel suchte, mit der jungen Portugiesin eine Sängerin fand. Die Beiden nahmen sich Zeit, arbeiteten vier Jahre am Album. "Es ist mir immer wichtig gewesen, dieses Ausnahmetalent auf keinen Fall nur um des schnellen Erfolgs willen zu verheizen", begründet der Pfälzer die Vorgehensweise. Seit dem 23.Januar geht „Love is Paramount“ über die Tresen der Plattenläden.

Demnächst

„Die Menschen brauchen Hoffnung“, beschreibt Silvia die positive Botschaft, die an die Fans vermittelt werden soll. Den musikalischen Stil sieht sie im Rock-Pop Bereich angesiedelt, die Titel sind unter anderem von Streichern und E-Gitarren begleitete Balladen.

Ich konnte froh sein, die derzeit vielbeschäftigte und von Medien umworbene Sängerin für ein entspanntes und angenehmes Gespräch erwischt zu haben. Demnächst wird sie auf Club-Tour gehen. Fernsehauftritte, Radiointerviews und Pressetermine werden nicht ausbleiben. „Ich freue mich und bin sehr gespannt“, beschreibt Silvia Dias den Blick in die Zukunft. Gut möglich, dass sie den Weg dahin in „Papillio“ Schuhen gehen wird. Nicht nur Heidi Klum, sondern auch sie hat eine eigene Kollektion bei dieser renommierten Firma. Ein gelebter Frauentraum also …

Jo.

Fotos: www.silvia-dias.de

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