| Mehr als ein Adrenalintauchplatz |
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„Unberührte Natur, endlose weiße Strände. In den Dörfern eine ursprüngliche Kultur und traditionelles Handwerk. Alle drei Tage finden die Einheimischen einen Grund zu feiern und sind sehr gastfreundlich“, so beschreibt Alexandra Seifert den Süden der indonesischen Insel Lombok. Doch so richtig spannend und vielfältig wird es erst unter Wasser. „Hier gibt es weltweit die größte Artenvielfalt. Ich tauche seit zwölf Jahren und entdecke immer wieder Neues“, verrät die Geschäftsführende Gesellschafterin von „DiveZone Lombok- Abtauchen im Paradies“.
Der Name der Insel bedeutet übrigens Chili und der wird dort auch angebaut, zudem unter anderem Reis, Bananen oder Kaffee. Eine gute Infrastruktur ist durchaus vorhanden, Krankenhäuser stehen für den Fall der nicht erhofften Fälle bereit und für der Fastfood Freund auch die entsprechenden Restaurants (Großstadt im Norden). Nicht weit vom bekannteren Bali liegt Lombok im Indischen Ozean und ist hauptsächlich im Norden gut touristisch erschlossen. Der Süden zeigt sich eher beschaulich und ruhig. Ideal für abenteuerlustige Taucher. Rund um Sekotong beispielsweise findet der Unterwasserfreund Riffe in unglaublich lebendiger Farbenpracht. Eine große Bucht bietet ruhiges, flaches Meer in dem ansonsten wellenreichen Gebiet. Außer unzähligen Fischarten leben hier viele Schildkröten. Neben dem Tauchgebiet in Sekotong gruppieren sich die bekanntesten Plätze um die DiveZone Basis in der Balongas Bay. „Dort ist auch der sogenannte Adrenalintauchplatz, wegen der Hammerhaie", verrät Alexandra. Aufkommende Angst beim Wort „Hai" kann sie indes beruhigend beiseite schieben. „Der Taucher freut sich auf den Hai, der Hai dagegen ist scheu", plaudert sie aus der Erfahrung. ![]() An den Abenden finden sich die Protagonisten gerne in geselliger Runde wieder. „Unter Tauchern ist meist eine sehr schöne Atmosphäre“ weiß Alexandra und verweist mit nostalgischem Unterton auf ein Dorf mit Kneipen, in denen Musik im Sechziger-Jahre Stil aus den Grammophonen dudelt. Für Urlauber, die zumindest zeitweise in Trubel und abendlichen Discoflair abtauchen möchten, empfiehlt die Insiderin einen Abstecher in den Norden. „Es kann passieren, dass die cirka zweieinhalbstündige Fahrt dahin schon zum Highlight wird“, erzählt sie und erinnert sich daran, dass schon mal eine durch den Ort ziehende Hochzeitsgesellschaft oder ein Markttag den Verkehr lahm legt und gleichwohl zum Verweilen einlädt. Sowohl Anfänger als auch Profis kommen auf ihre Kosten auf Lombok. Der Einsteiger kann sich in der DiveZone die Ausrüstung ausleihen, wird dabei beraten und hat dadurch ein entsprechendes Vorwissen beim eventuellen späteren Kauf der eigenen Tauchkluft. Was Alexandra Seifert selbst am Tauchen mag, sind zwei Aspekte. „Ich sehe viel, werde Teil des Lebens unter Wasser und andererseits tauche ich in eine andere Welt, das ist wie Meditation“, sagt sie und klingt dabei auch nach Jahren der Erfahrung und Arbeit in dem Metier immer noch neugierig und begeistert wie am ersten Tag. Jo. |
| Foto: Ulli Berkus |
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