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Optimistisch in die Zukunft
Bild wird geladen... „2009 wird ein spannendes und gutes Jahr“, freut sich Nandini Mitra. Die Moderatorin trotzt mit dieser Vorhersage allen Pessimisten. Sie ist Realistin genug, um die Auswirkungen der Finanzkrise nicht zu unterschätzen, sie ist zudem mehr Realistin, als diejenigen, die meinen in ihrer Heimatstadt Hamburg ginge es angesichts von Reichtum und Glamour allen gut. Die aufmerksame junge Frau weiß beispielsweise um fortschreitende Kinderarmut.

Was sie indes zu ihrer Zuversicht bringt, sind eigene Taten. Nandini schaut nicht weg, sie sonnt sich nicht im eigenen Erfolg auf den roten Teppichen, über die sie zuweilen schreitet. Vielmehr sucht sie den Weg dahin, wo die Probleme angegangen werden: Ins Löwenhaus im Stadtteil Harburg. „Ich habe davon gehört, dass dort helfende Hände für Kinder gebraucht werden“, erinnert sie sich, wird nachdenklich und schwärmt gleichwohl davon, wie gerade die Jüngsten zurückgeben, was man ihnen gibt und zuweilen leuchtende Augen bekommen. Sie nennt ein Beispiel: „Im Sommer war ich mit den Mädchen und Jungen im Zirkus Flic-Flac. Viele waren noch nie im Zirkus, Zoo oder Kino“.

Nandini Mitra kocht und treibt Sport mit den Kindern. „Bewegung und spielerisches Lernen sind wichtig“, begründet sie ihr diesbezügliches Engagement. Dabei kann die ehemalige „Fit For Fun TV“- Moderatorin aus dem Vollen schöpfen. Das von Joseph Hubert Pilates entwickelte ganzheitliche Körpertraining „kommt bei den Kids gut an und man erreicht mit wenig Aufwand viel“, erklärt die Wellness-Expertin. Um so besser, da motorische Störungen beim Nachwuchs mittlerweile Alltag sind.

Im Gespräch über diese Themen ist bei jedem Wort zu spüren, dass die mittlerweile gelernte Journalistin mit dem Herzen dabei ist. Sobald die Worte Sport oder Kinder fallen, wird der Frager zum Befragten. Nicht anders ist es, als wir über andere Länder mit anderen Sitten reden. „Man muss mit den Einheimischen sprechen, dann wird’s interessant“, berichtet sie aus Erfahrung und zeigt, dass sie Oberflächlichkeit oder Vorurteile nicht mag.

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Dabei widerspricht Nandini selbst jedem Klischee. Sie ist bildhübsch, hält sich mitunter in der High Society auf und hat Erfolg. „Gefahr besteht, sich bei Erfolg selbst großartig zu fühlen und abzuheben“, weiß sie, hat indes „geerdete Freunde“, die genau das verhindern helfen. Wobei der Moderatorin auch klar ist, dass die Welt der Stars oft nicht so ist, wie sie scheint. Auf einer Benefizgala von Mariella Gräfin von Faber-Castell zugunsten von „Lebensherbst e.V.“ führte sie durch das Programm, trug ein aufwendiges Kleid der Designerin Monika Kulihova, die ihre Kreationen in einer Modenschau präsentierte und tat dabei Gutes. Glamour und Herz schließen einander also nicht zwangsläufig aus.

Egal ob Nandini Mitra Fitnesssendungen und Mode- Events moderiert oder sich für Kinder engagiert, sie bringt fundierte Ausbildung mit. Bei Jil Sander („eine beeindruckende Frau) lernte sie Damenschneiderin, sie absolvierte eine Ausbildung an der „Stage School of Music, Dance and Drama“ in Hamburg und studierte Journalismus im Fernstudium. Zudem sang das Multitalent als Kind mit Rolf Zuckowski und tanzte Ballett. „All das hilft mir bei dem, was ich jetzt und in Zukunft tue“ ist sie sicher.

Vielleicht schaut Nandini Mitra deswegen optimistisch und gerne in die Zukunft, statt sich ängstlich von Negativmeldungen schocken zu lassen. Weil sie viel kann und noch mehr handelt.

Jo.

Informationen über das Löwenhaus Hamburg, in dem sich Nandini Mitra regelmäßig und mit Herz engagiert, hier: http://www.asb-hamburg.de/aktiv/praktika/praktika.2/index.html

Fotos: oben: http://www.asb-hamburg.de/aktiv/praktika/praktika.2/index.html,
unten: Management

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