| Willkommen in der Heldenzeit |
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![]() Herakles bewältigte einst zwölf äußerst schwierige Aufgaben, die ihm der König Eurystheus stellte. Heute scheitern die modernen Menschen trotz viel größerer Möglichkeiten an vergleichsweise kleinen Herausforderungen. Alpheios und Peneios, das Wasser dieser beiden Flüsse reichte dem griechischen Helden, um die riesigen Viehställe des Augias vom Mist zu befreien. Herakles löste ein Problem, an dem zuvor viele Menschen verzweifelt waren, indem er kreativ dachte und die vorhandenen Möglichkeiten geschickt nutzte. Mit geringem Aufwand erzielte er ein optimales Ergebnis. Im Augiasstall tummelt sich heute eine Finanzkrise neben Konflikten um Energie, Terror und Bildung. Der Misthaufen beschränkt sich nicht mehr auf einen Ort in Griechenland; er hat sich zu einem globalen Chaos erweitert. Doch ein neuer Herakles ist nicht in Sichtweite. Politiker sind schon stolz, wenn sie vereinbaren, demnächst noch mal über ein Problem zu sprechen, um dann innerhalb von zwanzig Jahren vielleicht zwanzig Prozent davon zu lösen. Sie beschreiben ihren Erfolg in langen Reden, die von Marketingexperten so kompliziert formuliert wurden, dass alles gut klingt, auch wenn es völlig inhaltsleer ist. Jemand wie Herakles, der mal kräftig durchspült und für eine „tabula rasa“ sorgt, würde von solchen Möchtegern-Helden wohl ähnlich schief angesehen wie einst Paul Kirchhof, der die Steuererklärung auf einen Bierdeckel beschränken wollte. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Selbst wenn man dabei vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Helden scheint es nur in der griechisch-römischen Mythologie oder der Nibelungensage zu geben. Die Medien präsentieren uns heute viele angebliche Stars. Aber gibt es auch im 21. Jahrhundert noch Helden? Was ist das überhaupt, ein Held? Die Wikipedia definiert ihn als Person, die uneigennützig „eine Vorbildfunktion erfüllt, mutig und willensstark ist“ und damit herausragende Leistungen vollbringt. Wenn wir am Ende eines Jahres zurückblicken, lernen wir immer wieder solche Menschen kennen. Es sind jedoch meistens nicht die Prominenten, die sich im Licht der Scheinwerfer sonnen, sondern die kleinen, stillen Helden. Menschen, die andere Menschen aus Notsituationen befreien. Menschen, die in Krisengebieten mit Nahrung, Wasser, Medikamenten und auch Bildung dafür sorgen, dass die sogenannte Dritte Welt näher an die erste heranrückt. Menschen, die Probleme und Ungerechtigkeit offen ansprechen, so dass sie niemand ignorieren kann. John F. Kennedy prägte einst das Motto: „Fragt nicht, was euer Land für euch tun wird - fragt, was ihr für euer Land tun könnt.“ Sein Nachfolger Obama gilt als Messias, mit dem 2009 alles besser wird. Wichtiger als der erste schwarze US-Präsident ist jedoch die bunte Vielfalt an mutigen und engagierten Menschen, die keinen Mist reden, sondern die Mistgabel in die Hand nehmen. Politiker und Manager kümmern sich nicht gerne um die Interessen des Volks, aber sie könnten viel von ihm lernen. Als die Mauer fiel, riefen alle gemeinsam „Wir sind das Volk!“ Ohne Gewalt und ohne komplizierte Planungen überwanden sie eine Grenze, weil sie ein Ziel hatten und sich gemeinsam anstrengten, um es zu erreichen. Ein Ereignis von weltpolitischer Bedeutung, weil es an der Nahtstelle zwischen West und Ost geschah. Ob es nun ums Energiesparen geht oder Chancengleichheit, überall können Menschen wie du und ich einen Beitrag leisten, so dass am Ende das Ganze größer ist als die Summe seiner Teile. Wir alle können Helden sein, auch wenn wir nicht Teil der gleichnamigen Band sind, die nur darauf wartet, die Welt zu retten: „ Helden sind bereit. Seid ihr soweit?“ Markus Schnitzler |
| Heraus mit der Kraft |
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Thomas Lehmann hat das Gefühl, er könne „platzen vor Reichtum an Erfahrungen, Niederlagen, Rückschlägen, weil das ganze Leid, die ganze Freude heraus wollen“ aus ihm. „Um Stehaufmännchen zu werden, muss man ja viele Male hingefallen sein, die Kraft muss man aus sich heraus entwickeln“, erzählt er weiter, „und diese Kraft spüre ich, die gehört zu mir, und die will heraus aus mir, egal in welcher Rolle. Und damit ist keineswegs die Losung gemeint: Ich leide, also bin ich. Damit ist gemeint: Langsam habe ich die Berechtigung, Schauspieler zu sein, weil ich verdammt noch mal durch einiges durch bin und die Kraft aufbringen musste, das zu schaffen. Aber diese Kraft ist das Gold in mir, das ich spüre.“ weiter |
| Foto: Matthias Bothor |
| Fünf mal Leidenschaft pur | Oldie Jake, Schönheit Chayenne und ihr Freund Herr Frost |
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Auf das Gespräch mit Axana und Chay von der Girlgroup „High Heelz“ war ich Tage davor schon gespannt. Das Telefonat selbst verging dann viel zu schnell, war lebendig und ruhig, ernst und witzig gleichwohl. Nach der ersehnten Unterhaltung ist meine Begegnung mit den Mädels hoffentlich nicht vorbei. Ich freue mich auf ihre Tournee … und darauf, Olli, Lis und July auch noch kennen lernen zu dürfen. weiter |
![]() Alaskan-Malamut Jake hat ihn mal gemocht, Sibirian Husky Chayenne mag ihn noch und alle Schlittenhunde blühen auf, wenn sie durch seine weiße Pracht stapfen dürfen. Herr Frost ist ihr Freund. Von Herbst bis ins Frühjahr ist die Saison. Und wenn kein Schnee liegt, wird hierzulande ein Wagen vorgespannt. Hauptsache ziehen … weiter |
| Foto: Management | Foto: JF |
| Aufwendig, aber schön | Eine faire Chance für ein weißes Känguru |
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![]() Monika Kulihova hat auch schon Mode für Männer geschneidert und Designs für T-Shirts entworfen. Ihr Ding ist jedoch eher die exklusive Abendgarderobe für die Dame. Wenn sie sich daran setzt, blüht die Modemacherin förmlich auf. Wohl bedeutet dieses Faible viel Arbeit, heraus kommt indes immer ein besonders schönes Resultat. weiter |
![]() Was die Natur über Millionen Jahre eingerichtet hat, ist oft zweckmäßig, aber auch hart. Tiermütter stoßen die Jungen ab, die wahrscheinlich ohne Chance sind. Herden ignorieren Mitglieder, die von der Norm abweichen. Manchmal greift der Mensch ein, gibt beispielsweise einem in der Natur verlorenen weißen Känguru die Möglichkeit, glücklich zu überleben. weiter |
| Foto: privat | Foto: JJ |
| Die nächste Ausgabe |
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| ...erscheint am 2. Februar 2009 im Laufe des Tages. Dabei unter anderem Fotos von Vika Maundrell.
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| Foto: Marc Bergmann |
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