| „Wir stecken alles in die Band, 100 Prozent!“ |
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High Heels sind hochhackige Schuhe für Frauen, die ein wenig sexy und ein wenig elegant daher kommen wollen. Die „High Heelz“ sind fünf Frauen, die verdammt elegant und sehr sexy in ihren Schuhen stehen. Oder tanzen und dazu singen. Anders gesagt: Show machen.
Axana, Chay, Olli, Lis und July fanden sich in dieser Besetzung im Laufe des vergangenen Jahres als Girlgroup zusammen und hatten zur Fussball-EM auf der Fanmeile am Brandenburger Tor in der Hauptstadt ein Millionenpublikum. Auch in Frankfurt beim German Bowl und bei der You-Messe in Berlin waren sie zu bestaunen. Spektakuläre AuftritteJetzt trainieren sie für zahlreiche Auftritte im Jahr 2009 und spielen im Studio ihr erstes Album ein. „Die Choreographien garantieren Auftritte, wie es sie noch nicht gab“, machen mich Axana und Chay wie aus einem Mund neugierig. Ihre Musik wird Pop-Rock sein, geschrieben von Komponisten und Songwritern aus Schweden oder Australien beispielsweise. Bei den Texten in russischer, spanischer, französischer, deutscher und englischer Sprache reden die Mädels schon Mal mit. Dadurch wird erreicht, dass man die „High Heelz“ nicht nur sofort erkennt, sondern auch unverwechselbar heraus hört. Schade, dass ich Axana und Chay nur per Telefon kennen lernte. Ein unverwechselbares Erlebnis war es dennoch. Aus jedem Wort der beiden spürte ich Agilität und Leidenschaft. Die Antworten sprudeln aus ihnen heraus wie Wasser-Fontänen aus einem Springbrunnen. Nicht auszudenken, wenn ich July an die Strippe bekommen hätte. „Sie bringt uns alle zum Lachen und ist ein wandelnder Energieriegel“, wird die in Mecklenburg-Vorpommern geborene von ihren Kolleginnen beschrieben, während Olli der „unberechenbare Wirbelwind beim Tanz“ und Lis „die kleine, geschmeidige Katze ist, die ohne großes Zutun massenweise Männerköpfe verdrehen kann“. Liebe und LeidenschaftMeine Gesprächspartnerinnen kommen von weit her. Axana ist Moskauerin „mit Leib und Seele“. Im „schönen Russland“, an dem ihr Herz hängt und das sie oft besucht, wohnt noch, ausser der Mutter und der Schwester, die gesamte Familie. Als ich ihr erzähle, wie unvergesslich auf mich der Kreml wirkte, gerät sie ganz und gar ins Schwärmen über die imposanten Gebäude, die goldenen Zwiebeltürme und die Weite des Landes. ![]() Chay lebte bis zu ihrem sechsten Lebensjahr in Prag, spürt „viel Bezug zum Land“ und ist auch oft zu Besuch bei der Familie mütterlicherseits. Ihr Vater ist Kolumbianer und deshalb ist sie dort ebenfalls alle Jahre wieder anzutreffen. Was die beiden Schönheiten an ihrer Wahlheimat Deutschland mögen, ist vor allem Berlin. Besonders die dunkelhaarige Chay kann die Kultur und die Musikszene der Stadt ebenso wie die Museenlandschaft gar nicht enthusiastisch genug loben. „Das war Liebe auf den ersten Blick“, fasst sie zusammen. Ein wenig Ernst mengt sich in ihre Stimme, als sie Vergleiche zu Kolumbien zieht: „In Deutschland, besonders in der Hauptstadt, lebt man unabhängiger.“ Aus den Worten der blonden Axana dringt dann Hochachtung und Anerkennung, als sie über Madonna spricht: „Sie ist die Pop-Ikone schlechthin, wie ein Chamäleon verwandelt sie sich, entwickelt sich weiter und setzt die Trends, Hut ab!“ Ebenso wie ihr Idol möchte die agile Russin, die wie Chay perfekt deutsch spricht, langfristig und international erfolgreich werden und bleiben. Deshalb nennen mir die beiden als einen beruflichen Traum den Gewinn eines Grammys, „irgendwann, als irgendwas“. Verantwortung und Engagement Da mir während der lebhaften, manchmal aber durchaus nachdenklichen Unterhaltung auffällt, dass Axana oft von „meinen Mädels“ spricht, frage ich sie, ob sie so was wie der Kapitän sei. „Ich stehe zu unserer Musik und der Band. Wir alle müssen wachsen, sind für die eigene Zukunft verantwortlich“, kontert sie spontan, „so gesehen sind wir alle Kapitän“. Das mag unter anderem dazu führen, dass die „High Heelz“ sehr echt, authentisch und engagiert rüber kommen. „Wir stecken alles in die Band, 100 Prozent!“, versichern sie im Gleichklang der Worte. Nicht zuletzt und nicht am Rande scheint bemerkenswert und auch bezeichnend für die fünf Mädels, dass sie sich nicht ausschließlich selbst gefallen, erfolgreich sein und in Glamour baden wollen, sondern als sie gefragt wurden, ob sie sich für hungernde Kinder engagieren möchten, ohne Zögern zusagten. Wenn die „High Heelz“ im Februar auf Tour gehen, können sich die Fans von Pop-Rock, spektakulärer Show und attraktiven Frauen also auf mehr freuen, als eine tanzende, singende Girlgroup. Es kommen fünf engagierte Einhundert-Prozent-Mädels zu uns auf die Bühnen. Und ich persönlich freue mich darauf, Axana, Chay und natürlich auch Lis, Olli und July endlich mal persönlich treffen zu dürfen. Jo. |
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