| Überraschung Hoffenheim |
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Vor der laufenden Bundesligasaison gab Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick unserem Burgsee-Kurier ein Interview. Mit dem Jahr 2008 geht die erste Halbserie zu Ende und sein Dorfverein steht immer noch oben in der Tabelle. Sehr weit oben.
Das halbe Land freut sich über den erfrischenden Offensivfußball und die vielen Tore. Die andere Hälfte mosert über das Geld von SAP-Chef Dietmar Hopp, dass angeblich der Schlüssel des Erfolgs ist. Wenn Euros Tore schießen würden, müssten indes die Münchner Bayern an der Spitze thronen. Immer. Einen Einkauf wie Franck Ribéry, Luca Toni oder Miro Klose hat Hoffenheim nicht mal annähernd gestemmt. Dort stehen vielmehr junge, hungrige und lernfähige Talente im Kader, die teilweise vorher in Zweitligamannschaften auf der Bank zu versauern drohten. Nun lehren sie den Etablierten das Gruseln. Zum einen natürlich wegen des Überraschungseffektes. Zum anderen wegen des guten Laufs. „Es wird wohl kaum ein Spiel geben, wo wir nicht als Außenseiter gelten. Wir wollen uns mit unserer Spielweise durchsetzen. Schon in der letzten Saison galten wir nicht immer als Favorit und haben trotzdem unsere Punkte geholt“, zeigte sich der Chefcoach selbstbewusst und bescheiden gleichwohl vor der Saison. Und behielt Recht. Aber auch noch etwas äußerte Ralf Rangnick im Sommer 2008, wohlwissend wie die Kräfteverhältnisse verteilt sind und das die Saison lang ist: „Wenn alles normal läuft, wird Bayern Meister. Und warum sollen wir nicht die Überraschungsmannschaft werden? Nach dem 34. Spieltag wissen wir mehr“. Wieder hat er Recht. Abgerechnet wird zum Schluss. Jetzt als Zwischenfazit, hat er mit seinen Jungs das Ziel lange erreicht. Überraschungsmannschaft sind die Hoffenheimer allemal. Jo. |
| Foto: TSG 1899 Hoffenheim |
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