| Gute Tage, schlechte Tage |
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Erst habe ich das Glück, mit Dirk Bach und Ruth Moschner telefonieren zu dürfen. Später genieße ich den Luxus und sehe den Volleyballfrauen aus Suhl beim Training zu. Als ich mit der jungen, hübschen Schauspielerin Chi Le auf historischen Terrain in Weimar plaudere, mag ich, Journalist zu sein. Einige Tage darauf recherchiere ich in einer „Tafel“. Da wo Menschen, die in Armut gerieten, wenigstens das Nötigste bekommen. Ich spüre Armut pur, so wie ich sie früher in der Zeitung las oder im Fernsehen sah, wenn es um Afrika, Südamerika oder Rumänien ging. Ich höre Sätze wie „dann könnte ich mir einen Strick nehmen“ und bin berührt. Zum Glück rede ich danach mit einer Frau, die diesen Armen Lebensmittel zur Verfügung stellt. Ohne Gegenleistung zu erwarten. Wieder bin ich berührt. Nur eben anders. Ich lerne den König der Hirtenhunde- den Komondor- kennen, staune über so viel Kraft, Charakter und Stolz, ich gehe Missständen in der Massentierhaltung nach, erfahre immer schockierenderes und fühle Ohnmacht. Als ich mich rück-erinnere an das Gespräch mit Dirk Bach oder ein voran gegangenes mit Tina Kaiser, weicht die Machtlosigkeit. Ich weiß, es gibt Menschen, die geben sich nicht zufrieden mit Tierquälerei und auch nicht mit Armut. Es gibt Menschen wie Ruth Moschner, die genießen den Ruf, blond und hübsch zu sein und sind doch viel mehr: Engagiert für junge Menschen. Die Welt ist so und so. Manche Menschen richten fürchterliche Dinge an und manche tun Gutes. Einige bauen etwas auf und werfen dabei selbst etwas anderes um. Ich schreibe auf, was mir begegnet und gebe meinen Senf dazu. Jo. |
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