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„Widder müssen helfen“
Die Unternehmer

„Als der Tafelverein anfragte, haben wir sofort JA gesagt“, erinnert sich Stefanie Schmieder. Aus Fernsehberichten wusste sie, was die helfenden Einrichtungen für bedürftige Menschen leisten. „Wir haben vorher schon hier und da Kindergärten oder Tschernobyl-Kinder mit Lebensmitteln unterstützt“, berichtet die engagierte Frau. Sie leitet im Dorndorfer Edeka-Neukauf -Markt ihrer Eltern die Fleischabteilung. „Meine Mutter und ich sind Widder, wir müssen helfen“, schmunzelt sie. Da die gesetzlichen Hygieneanforderungen hoch gesteckt sind, gehen nur einwandfreie Speisen und Getränke an die Tafeln. Die Ware muss ausreichend haltbar und unbeschädigt sein, könnte mit anderen Worten auch verkauft werden. An Wirtschaftlichkeit denken Unternehmer wie die Schmieders also nicht, wenn sie spenden.

Der Bundesverband

Am 1.Oktober lud der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. anlässlich des 15-jährigen Bestehens zu einer Veranstaltung nach Berlin. „ Die große soziale Leistung, die die Tafeln erbringen, ist dem immensen bürgerschaftlichen Engagement von rund 35.000 Ehrenamtlichen in ganz Deutschland einerseits und zehntausenden von Förderern andererseits zu verdanken. Über die vergangenen 15 Jahre gerechnet haben die Tafeln auf diese Weise mehreren Millionen bedürftigen Menschen helfen können. Kleine und große Unternehmen, Stiftungen sowie private Spender haben neben Lebensmitteln Sach- und Geldwerte in Millionenhöhe gespendet“, würdigte dort Gerd Häuser, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V.

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Die Ministerin

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen fügte hinzu: „Ich bin davon überzeugt, dass unser Land menschlicher, ideenreicher und sogar effektiver wird, wenn sich die Zivilgesellschaft und auch die Unternehmen engagieren. Die Tafeln sind ein gutes Beispiel dafür, dass sich immer mehr Unternehmen langfristig für gemeinnützige Projekte einsetzen wollen, die nicht nur zu ihrem Geschäft, sondern auch zu ihrer Firmenkultur passen."

Jo.

Foto: obsSOS-Kinderdorf

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