Eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Schlechte zuerst: „DSDS war schwer für mich. Ich habe mich unwohl gefühlt!“ Nun die Gute: „Ich habe jetzt alles, was ich wollte.“
Rania Zeriri ist nach dem Ausscheiden bei Deutschlands bekanntester und zugleich umstrittenster Castingshow durchs ganze Land getourt, hat dabei cirka 50 Auftritte absolviert und Titel im Studio aufgenommen. Zur Fußball-EM konnte sie auf der Fan-Meile „die Leute mit Songs und Stimme berühren“.
Davon hat die bildhübsche Holländerin immer geträumt. Und lange darauf warten müssen. Einst zog sie in die Welt, übers spanische Festland nach Mallorca, wo sie als Animateurin arbeitete und nach Ibiza geschickt wurde. Verschiedene andere Jobs folgten, im Verkauf oder in der Promotion, „um zu leben“.
Als Rania dann ihre Rollerskates unterschnallte und in Dieter Bohlens „Deutschland sucht den Superstar“ Casingshow hineinrollte, nahmen die Dinge ihren Lauf. Und das war gut so! Manchmal trifft es sich im Leben, das man links blinkt und rechts fährt, wenn das ans Ziel führt, ist alles bestens.
Ich erwische die Sängerin in Hamburg am Telefon. Wie die ganzen letzten Monate ist sie unterwegs von einem Termin zum anderen. Das was ihr Freude macht, mit ihrem Auftreten die Menschen zu berühren, hat sie bei mir geschafft. Deshalb wollte ich über Rania schreiben. Ich mag ihre direkte, deutliche Art, die ich bei dem einen oder anderen Satz auch spüre. Ich mag, dass sie Träume hat und diese verwirklicht. Und ich mag ihre Ausstrahlung.
Sie mag die Musik von Amy Winehouse und Justin Nozuka. Demnächst wird die erste Single von Rania Zeriri über die Tresen gehen. „Crying Undercover“ heißt sie und die Sängerin selbst spricht von einem „fröhlichen Song“.
Geschrieben haben den Titel Achim Jannsen und Claas P. Jambor und der Titel wird bei dem Plattenlabel Kontor Records erscheinen.
Jo.
Wir schreiben Songs auf die Seele – Kurzinterview mit Musikproduzent Achim Jannsen
JJ: Herr Jannsen, wie ist es dazu gekommen, dass Sie gemeinsam mit Claas P. Jambor einen Titel für Rania Zeriri geschrieben haben?
Achim Jannsen: Die Hamburger Produktionsfirma Sheffield Tunes ist im Juli diesen Jahres an mich herangetreten, für diese als Auftragsproduzent zu arbeiten und unter anderem für die Sängerin Rania Zeriri einen Titel für ihre erste Single zu schreiben. Daraufhin habe ich mit meinem Songwriter-Kollegen, dem Sänger und Live-Musiker Claas P. Jambor, zusammen gesetzt und den Song "Crying Undercover" geschrieben.
JJ: Wie charakterisieren Sie die musikalische Stilrichtung und ist es eher ein rhythmischer Titel oder eine Ballade?
Achim Jannsen: Der Titel "Crying Undercover" ist eine Up-Tempo-Nummer - im 60er-Jahre-Motown-Sound produziert - und ist auf einem markanten Piano-Soul-Riff aufgebaut.
JJ: Haben Sie die Musik Rania auf den Leib geschrieben?
Achim Jannsen: Wir schreiben Künstlern keinen Song auf ihren Leib, sondern auf ihre Seele :-)
JJ:Planen Sie weitere Zusammenarbeit mit ihr?
Achim Jannsen: Ich von meiner Seite wünsche mir eine lange erfolgreiche Zusammenarbeit mit Rania.
JJ: Danke Herr Jannsen. |