| „Comitas Inter Gentes“- Völkerfreundschaft |
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von Sascha Bretag, Helmstedt/Niedersachsen, Alter: 33 Jahre, Beruf: Forschung und Entwicklung von Volkswagen in Wolfsburg, Weiterbildung: Fernstudium zum Wirtschaftsingenieur mit Abschluss 2009.
Nur knapp 14 Monaten nach der Gründung von „Comitas Inter Gentes“(lateinisch für Völkerfreundschaft) ist die Mitgliederzahl auf 2500 Menschen aus 115 verschiedenen Nationen gestiegen. Die Webseite von „Comitas Inter Gentes“ (www.comitasintergentes.org) wurde auf 7 Sprachen erweitert. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter… Mit meiner Organisation „Comitas Inter Gentes“ versuche ich kulturelle Barrieren zu brechen und Menschen verschiedener Nationalitäten zu einem Austausch zu bewegen. Weiterhin werden Hilfs- und Umweltorganisationen unterstützt. Die Mitglieder von C.I.G. helfen sich gegenseitig auf Reisen in Form von kostenloser Unterkunft, Stadtführung, gemeinsames Treffen und wichtigen Informationen über Land und Leute. Ebenso können Studenten und Schüler für einen längeren Auslandsaufenthalt bei C.I.G. ihre Gastfamilie finden oder man kann selber zur Gastfamilie werden. Weiterhin kann man bei „Comitas Inter Gentes“ an einem Sprachaustausch mit Muttersprachlern teilnehmen. Dabei versucht man dem Austauschpartner jeweils seine eigen Muttersprache beizubringen und umgekehrt. Dabei findet der Sprachaustausch über Email, Chat oder kostenloser Internet- Videokonferenz über einen so genannten Messenger(Skype, ICQ, Yahho oder MSN) statt, so dass aktiv die zu lernende Sprache gesprochen werden muss. Zum Spracherwerb bedarf es der richtigen Art der Übung. In dieser Hinsicht ist der Sprachaustausch effektiver als andere verbreitete Übungsmodelle. Der Sprachunterricht im Klassenzimmer bietet wenig Gelegenheit zu Konversationsübungen, da viel Zeit für den Unterricht verwendet wird und die Größe der Klasse einen Einbezug jedes einzelnen in ein sinnvolles Gespräch meist unmöglich macht. Zudem gibt es in der Klasse meistens keine Muttersprachler. Das bedeutet, dass man sich nicht an das Hören der von Muttersprachlern gesprochenen Sprache gewöhnt und sie nicht verstehen lernt. Man lernt wahrscheinlich nicht die umgangssprachlichen Ausdrücke (Slang), d.h. die Sprache, die Muttersprachler gewöhnlich sprechen. Ebenso lernt man nicht, wie sich Menschen in der betreffenden Kultur verhalten, wie sie miteinander umgehen, ihren Humor, ihre Werte usw. Beim Sprachaustausch dagegen übt man mehr als man es beim Sprachunterricht im Klassenzimmer tun würde. Man spricht mit Muttersprachlern seiner Zielsprache in einer entspannten Atmosphäre, in der es Geduld und Hilfestellung sowie ausreichend Zeit zum Verstehen gibt. Ein Sprachaustausch ist auch eine wunderbare Gelegenheit, die gesprochene Sprache inklusive ihrer "falschen" Grammatik mit ihrem Slang kennen zu lernen. Ein Sprachaustausch ist daher das beste Training beim Übergang vom Unterricht im Klassenzimmer hin zur Verständigung im Alltag! Ich persönlich habe schon viele schöne Erfahrungen auf Reisen und im Sprachaustausch gemacht und Freunde auf der ganzen Welt gefunden. Hilfe auf Reisen habe ich schon in den USA und Europa bekommen. Letztes Jahr im Sommer wurde ich bei einer französischen Familie an der Côte d’Azur für ein paar Tage aufgenommen und es kam zu einem sehr schönen kulturellen Austausch, bei dem ich meine Französischkenntnisse auffrischen und verbessern konnte. Eine deutsch-französische Freundschaft war geboren. Ein Besuch bei den Vereinten Nationen in Genf stand, bei der Rückreise, auch auf dem Programm. In den USA habe ich Sprachaustauschpartner getroffen, die mir Chicago, Boston, New York und Philadelphia, als Stadtführer, gezeigt haben .Ich wurde zu einem Filmfestival im Grant Park in Chicago eingeladen, wo nur Amerikaner anwesend waren und ebenso stand ein Baseballspiel mit amerikanischen Freunden auf dem Plan Es ist etwas wunderbares so viel Gastfreundschaft zu erfahren und einen tiefen Einblick in eine andere Kultur zu bekommen. Nur wenn jeder einzelne von uns seinen eigenen Beitrag zum kulturellen Austausch beiträgt, können wir dafür sorgen, das es weniger Missverständnisse auf der Welt gibt und der Frieden gesichert werden kann. Die Basis von „Comitas Inter Gentes“ ist in Niedersachsen (Helmstedt). Als offizieller deutscher Botschafter von „Comitas Inter Gentes“ möchte ich viele Menschen aus Deutschland dazu motivieren, sich bei www.comitasintergentes.org anzumelden und aktiv an einem kulturellen Austausch teilzunehmen. Die Mitgliedschaft bei C.I.G. ist kostenlos, denn kultureller Austausch darf nichts kosten! Weiterhin suche ich noch freiwillige Helfer, die mir dabei helfen die Webseite von „Comitas Inter Gentes“ in weitere Sprachen zu übersetzen. Interessenten sollten sich bitte unter info@comitasintergentes.org melden. Sascha Bretag |
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