| Aloha From Hell – Fünf junge Menschen rocken durchs Land |
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![]() Wie es begann Es war einmal „(k)ein Wirtshaus im Spessart“, sondern eine Musikschule. Irgendwann im Jahr 2005 fand dort ein Bandcoaching statt. Andi, Moo und Max baten Vivi und Feli dazu, die sich seit dem Kindergarten kennen. Es klappte prima. Aloha From Hell war geboren. Mittlerweile sind die fünf immer noch eine junge, aber durchaus gleichwohl eine gestandene Gruppe. Seit 2006 schreiben und spielen sie eigene Songs. Vivi, Feli und Moo texten, Andi und Moo entwickeln die Musik dazu. Vergangenes Jahr gewannen sie völlig verdient den „BRAVO Bandnewcomer Contest“, der ihnen einen Plattenvertrag bei SONY BMG einbrachte. Zwei Überraschungen an einem AbendMeine erste Begegnung mit Aloha From Hell war eher ungewollt. Nach einem Backstagegespräch mit Stefanie Heinzmann in Erfurt bei Megarock wollte ich die Schweizerin noch auf der Bühne erleben. Da mich Termine drückten, so schnell wie möglich. Zu meinem Verdruss sagte der Moderator gut gelaunt eine Überraschungsband an. Ich sah auf die Uhr und meine Zeitplanung davon schwimmen. Beklatscht und bejubelt vom sehr jungen Publikum betraten Vivi und ihre Musiker die Bühne. Gitarrenklänge drangen an mein Ohr und der Rhythmus von Bass und Schlagzeug ließen mich mit wippen. Als dann auch noch die Sängerin das Mikro hob, erreichte ihre starke Stimme mich da, wo man Termine vergisst: Im Herz. Das wiederum signalisierte an mein Hirn: „Suche das Gespräch mit dieser Band!“ Das GesprächIch erreichte Vivi und Feli nach deren Urlaub. „Cool“, fasst das Mädchen ihre diesbezüglichen Eindrücke zusammen. Und ich merkte: Diese Stimme singt nicht nur mitreißend, sie plaudert auch angenehm und natürlich dahin. Feli, der Drummer, mag an seinem Schlagzeug wilde und harte Töne erzeugen, in der Unterhaltung indes wirkt er freundlich. Megarock in Erfurt hat ihnen „total gut gefallen“, schwärmt Vivi. „Das Publikum hat super mitgemacht, bei der Autogrammstunde kamen wir ins Gespräch“. Auch sie hatten Backstage Kontakt zu den anderen Künstlern, „aber eher kurz“. Auf die Frage, ob sie als Gruppe zusammenbleiben wollen, antworten die beiden im Gleichklang: „Ja!“ „Weil wir uns super verstehen“, ergänzt die hübsche Sängerin. Da ist es nicht mehr verwunderlich, dass alle fünf wohl ihre schulische Ausbildung oder Lehre auf jeden Fall abschließen wollen, danach aber keinen anderen Traumberuf haben, als den des Musikers. Wenn Feli eine CD einschiebt, dann am liebsten Rock, gerne auch älter datierten. „Kiss, Queen und Nickelback“ nennt er, als deutsche Band nach kurzem Überlegen dann die „Scorpions“. Vivis Geschmack ist etwas breiter gefächert, sie mag vieles, was aktuell in den Radios läuft, neben Rock gerne House oder Indi. Eine andere Vorliebe des Frontgirls ist die Hibiskusblüte, die sofort Assoziationen an Hawaii weckt. Von da ist es nicht weit zu „Aloha“. „Die Bezeichnung sollte auf jeden Fall im Bandname auftauchen“, erinnert sie sich, „irgendeiner kam dann auf die Idee, das Wort mit „From Hell“ zu kombinieren. Es klingt gut und hat etwas Gegensätzliches zugleich. Das passt zu uns!“ Wie es weiter geht Aloha From Hell hat bislang eine Single veröffentlicht: „Don’t Gimme That“. Das erste Album ist fast fertig. So gerne die vier Jungs mit ihrer Sängerin ins Studio gehen, so sehr sie sich auf die CD freuen, so lieb wie ihnen auch Fernsehauftritte sind, nichts geht über live vor Publikum. Vivi und Feli geraten förmlich ins Schwärmen, wenn sie ans Gefühl denken, auf der Bühne zu stehen und den Dialog mit den Besuchern zu spüren. „Party mit den Fans“, nennt es der Drummer und freut sich wohl schon auf die nächsten Events. „Jedes Wochenende sind wir demnächst unterwegs, auch in Italien. Im Herbst gibt es eine Promo-Tour durch Deutschland“, berichtet er. Was ich noch zu berichten habe, ist etwas einfaches, persönliches. Um ein wenig über die Menschen hinter Mikrofon und Schlagzeug zu erfahren und weil es mir selbst am Herzen liegt, fragte ich nach dem Verhältnis zu Tieren. Feli meldet sich sofort und erzählt von einer Katze und einem Hase, die zur Familie gehören, während Vivi kleine Hunde mag und Schildkröten „einfach nur süß“ findet. Ich finde, das passt ins liebenswürdige Gesamtbild der Band und ich hoffe, noch viel rockiges von den jungen Leuten aus dem Spessart zu hören. Märchenhaftes vielleicht.... Jo. Tourdaten Mehr Informationen auf der HP: www.alohafromhell.de |
| Foto: Sony BMG |
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