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Kein Grund, sich unter vielen weiblichen Models nicht wohl zu fühlen
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Interview zwischen Redakteur Jörg Joachim und Stefan Mirbeth

JJ: Wie sind Sie zum Modeln gekommen, Stefan?

Stefan: Also, ich habe schon als 5 jähriger Fotos für Ziegel, Küchen und Einrichtungshäuser gemacht und auch mal eine Modenschau im Kindergarten. Dies kam damals durch einen Freund der Familie, der meine Schwester und mich gelegentlich für Werbeaufnahmen fotografierte. Da ich damals immer der war, der auf allen Familienfotos fehlte, da ich nicht gerne fotografiert werden wollte, verfolgte ich auch das mit dem Modeln vorerst nicht weiter.
Zu dem professionellen Modeln bin ich aufgrund meiner damaligen Freundin vor ca. sechs Jahren gekommen, die als Physiotherapeutin eine Modelagenturchefin in Behandlung hatte. Als ich mit ihr mal in der Stadt unterwegs war, haben wir sie spontan besucht, es wurden Fotos von mir gemacht und als ich dann eine Woche später unerwartet einen Werbespot mit Oliver Kahn und eine andere landesweite Kampagne bekommen hatte, dachte ich mir, ich versuche daraus mehr zu machen. Ich hatte gute Berater und Agenten und dann ging alles sehr schnell voran.

JJ: Wie sind Ihre Erfahrungen mit Castings?

Stefan: Meine Erfahrungen mit Fotocastings sind durchweg positiv. Diese sind in der Regel kurz und schmerzlos. Ich habe dabei eigentlich auch immer eine ganz gute Trefferquote.
Bei Werbefilmcastings ist der Aufwand bzw. die Aufregung usw. etwas größer, da man oft auch Text hat und Schauspielen muss. Der Trend den ich momentan erlebe, ist allerdings, dass es immer weniger Castings gibt und die Direktbuchungen zunehmen, was ja auch angenehm ist. 

JJ: Wie fühlen Sie sich als männliches Model angesichts der weiblichen Übermacht in demGeschäft?

Stefan: Es gibt ganz klar mehr weibliche Models als männliche, wobei dies sicherlich kein Grund ist, sich nicht gut zu fühlen :))
Es werden ja auch durch die Medien hauptsächlich Frauen zum Modeln animiert. Siehe Germanys next Topmodel.
Interessanterweise gibt es dieses Ungleichgewicht eigentlich nur in den jüngeren Altersklassen.

JJ: Treiben Sie viel Sport?

Ja, ich mache eigentlich fast jeden Tag in irgendeiner Form Sport. Ich gehe gerne klettern, joggen und ins Fitness.
Ach ja- und mein Leihhund "Abou" hält mich auch noch sehr auf Trab.

JJ: Haben Sie einen Tipp für die kommende Bundesligasaison (Fußball, Männer)?

Stefan: Für mich als Münchner und Mitglied des FCB gibt es da natürlich nur einen Tipp: Ich denke, dass der FC Bayern dieses Jahr noch mal einen drauflegen und wieder Meister werden wird. Ole, Ole ...

JJ: Vielen Dank, Stefan!

Foto: Andreas Ortner

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