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Die Schwangerschaft
Die ersten vier Wochen
Der Schwangerschaftstest

Die Schwangerschaftstests, die das Hormon am ersten Tag nach Ausbleiben der Regel anzeigen, sind am sichersten, weil der HCG (Schwangerschaftshormon Humanes Choriongonadotropin) –Spiegel häufig erst dann ausreichend hoch genug ist.

Frühtests sind daher nicht ganz so sicher. Man sollte aber eine Frauenärztin / Frauenarzt unbedingt aufsuchen.

Die Frau in den ersten vier Schwangerschaftswochen

Die Gefühle der schwangeren Frauen können vom Schreck bis hin zum Freudentaumel reichen und innerhalb weniger Tage umschlagen. Diese widersprüchlichen Gefühle sind gerade am Anfang der Schwangerschaft völlig normal. Keine Sorge also. Zudem sind die gegensätzlichen Stimmungen und Gedanken wichtig, da sie helfen, sich nach und nach mit der neuen Lebenssituation auseinander zusetzen.

Ist die werdende Mutter stark verunsichert, sollte sie eine der vorhandenen Beratungsstellen aufsuchen. Auskunft erteilen Arztpraxen, das Sozial- und Gesundheitsamt, die Wohlfahrts- und Familienverbände und Kirchen.

Hebamme jetzt schon?

Die Hebamme kann von Anfang an beratend und betreuend hinzu gezogen werden. Sie darf alle nötigen Vorsorgeuntersuchungen (außer Ultraschall) durchführen und in den Mutterpass eintragen. Eine Frauenärztin oder ein Frauenarzt sollten bei Komplikationen unbedingt zu Rate gezogen werden.

Mancherorts arbeiten Hebamme und Frauenarzt in Gemeinschaftspraxen.

Die Besonderheiten der Ernährung

Der Körper braucht zunehmend Folsäure. Dieses B-Vitamin ist für die Zellteilungs- und Wachstumsprozesse wichtig. Deshalb sollte die Schwangere möglichst viel Gemüse, Früchte und Vollkornprodukte zu sich nehmen.

Außerdem ist jodreiche Kost wichtig für die kindliche Körperreifung, bzw. die Entwicklung des Nervensystems und Gehirns. Seefische, Milch und jodiertes Speisesalz gehören deshalb auf den Speiseplan.

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