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„Angst überwinden? Ich bin verrückt danach!“
Bild wird geladen... Funda Vanroy stürzt sich für die Pro7 Sendung „Galileo eXtrem“ unerschrocken die höchsten und schnellsten Wasserrutschen auf dem Planeten herunter, fährt Auto mit Motorsportlegende Walter Röhrl oder auf Skiern. Was sie mit Schrottpressen zu tun hat, ist nicht weniger spektakulär.

Etwas ungefährlicher geht es zu, wenn die 1,70 große 33jährige unter anderem für Joy, Maxim, Kaernten.at, Judith Grote oder Schöller modelt. Die dazu idealen Maße von 83-60-89 verschieben sich derzeit ein wenig. Funda wird Mutter.

Über all das gab uns die Moderatorin während eines Los Angeles Aufenthaltes Auskunft.

Interview mit Funda Vanroy

JJ: Funda, wie können wir uns deine Kindheit vorstellen, mit Mutproben - wie vom Schuppendach springen - oder damals noch die Barbie?

Funda Vanroy: Fernab von Barbie :-). Ich habe mal eine zum Geburtstag bekommen, die hat es aber nicht lange überlebt. Die Haare konnten nicht mehr durchgebürstet werden und irgendwie sah die nicht mehr so frisch aus. Na ja, mit einem älteren Bruder ist es auch nicht grade einfach, auf Puppen zu stehen.

JJ: Wenn du bei Galileo eXtrem in gefährlich wirkenden Situationen bist, ist es dann tatsächlich gefährlich? Oder müssen wir uns keine Sorgen machen und alles ist gut abgesichert?

Funda Vanroy: Es ist sehr wichtig, dass wir alle im Team darauf achten, dass ich abgesichert bin, denn durch die Routine kommt oft einen gewisse Leichtsinnigkeit ins Spiel und dann können schlimme Dinge geschehen. Bisher ist fast alles glatt gelaufen, es gab immer mal kleinere Schrammen, blaue Flecken sowieso, auch mal eine Gehirnerschütterung, aber das sind Kleinigkeiten und die gehören bei meinem Job eben auch dazu. Genau das ist der Part, den ich dann aufregend finde :-).

JJ: Hast du Angst dabei, musst du beispielsweise Höhenangst überwinden, magst du den Kick?

Funda Vanroy: Ich bin verrückt danach! Das klingt sehr komisch, aber ich bin wirklich voller Endorphine, wenn ich weiß, dass gleich wieder eine spannende Aktion bevorsteht, vor der ich großen Respekt habe. Umso mehr habe ich mich geärgert, als ich kürzlich einen Skisprung an der 60 Meter Schanze absagen musste. Ich hoffe sehr, dass wir dies im nächsten Winter noch einmal machen.

JJ: Funda, deine Herkunft ist international und du kommst viel herum in der Welt - was fällt dir vor diesem Hintergrund, mit dem Blick von außen, über Deutschland ein? Liegt dir was quer, findest du etwas super?

Funda Vanroy: Ich bin letztlich Deutsche und da ist es schwierig, von außen hineinzusehen. Es ist eine spannende Sache, ein "Cocktail" zu sein und immer wieder lustig zu erzählen, woher meine Großeltern stammen, aber letztendlich werde ich mich immer einfach nur als Bewohner dieser Erde fühlen. Nicht mehr, nicht weniger.
Was Deutschland angeht - ich liebe es, in meiner Heimatstadt München zu leben und freue mich, nach meinen Reisen immer wieder nach Hause zu kommen. Da ich für meinen Job in bereits so vielen Städten war, kann ich auch definitiv sagen, dass die Städte und ihre Bewohner so unterschiedlich sind, wie die Menschen aus verschiedenen Kulturen. Spannend, dass ein Land so unterschiedlich sein kann.

JJ: Was für eine Erfahrung war deine Mitwirkung bei den Fernsehserien „Der Landarzt“, „Ein Fall für Zwei“und „Der Kriminalist“?

Funda Vanroy: „Der Kriminalist“ lief erst kürzlich und man durfte auf keinen Fall auf die Toilette gehen oder sich etwas zu trinken holen, denn sonst hätte man den kurzen Auftritt verpasst (haha). Spass beiseite, ich habe in allen drei Serien mitgespielt und durfte kleine Rollen übernehmen, die mir großen Spass bereitet haben. „Der Landarzt“ sowie „Ein Fall für Zwei“ werden demnächst ausgestrahlt.

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JJ: Erzähle uns bitte ein bisschen über die Stiftung, bei der du mit wirkst.

Funda Vanroy: Bei der „Nikolaidis Stiftung“ wird nicht nur den Waisen- oder Halbwaisenkindern geholfen, sondern auch deren alleinstehenden Elternteilen. Für mich ist dies so wichtig, da ich selber meine beiden Elternteile habe und dies als Kind nicht missen musste. Beide Eltern nicht zu haben, ist für ein Kind sicherlich sehr traurig, denn die Liebe fehlt. Niemand sonst kann einem die Liebe der Eltern geben, aber man kann zumindest versuchen, externe Eltern zu sein.
Fehlende Elternteile sind nicht nur für die Kinder schwierig, sondern auch für den alleingelassenen Elternpart. Trauer überkommt den Alltag und hier muss eingegriffen werden, damit sie nicht resignieren. Auch hierfür tritt die Stiftung ein. Es ist einfach wichtig, Kinder zu unterstützen, damit sie später nicht unter psychischen Problemen leiden oder einen verkehrten Weg einschlagen. Wir alle wissen, wie schnell so etwas gehen kann, aber auch wie sich derartiges vermeiden lässt. Der Schlüssel hierfür ist die Hilfe von außen!

JJ: Wie geht’s in den nächsten ein, zwei Jahren - nach der Babypause - weiter?

Funda Vanroy: Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob ich so eine richtige Babypause einlegen werde. Ich bin so aktiv und ich liebe meine Arbeit, also werde ich versuchen, dennoch etwas zu arbeiten. Da ich natürlich nicht weiß, wie das Baby sein wird, mache ich es von ihm abhängig, wie viel ich arbeiten werde. Die ganz gefährlichen Aktionen werde ich aber in jedem Fall erst einmal rauslassen.

JJ: Wie spürst du jetzt schon, dass das werdende Mutter sein dich verändert, vielleicht manche Sicht der Dinge? Oder wird das erst dann nach der Geburt so sein?

Funda Vanroy: Chaotisch bin ich immer noch und wir haben uns noch um nichts so richtig gekümmert, um die Wahrheit zu sagen. Unter Druck setze ich mich nicht, denn immerhin sind es noch zweieinhalb Monate bis zum "Blind Date". Also bin ich noch immer wie immer :-) Ich höre eben nur ein bisschen mehr auf meinen Bauch und agiere demnach.

JJ: Was hat dich im nach Los Angeles geführt, was passiert beruflich noch im April/Mai/Juni; sehen wir dich da noch im Fernsehen?

Funda Vanroy: Bei Galileo gibt’s regelmäßig Wiederholungen, ansonsten lief vom 22.03. bis 26.03. das Heilfasten bei „taff“ auf ProSieben. Was weitere Sendungen angeht, kann ich noch nichts sagen ... Ist ja doch auch oft spontan beim Fernsehen.
Ich werde es nicht sehen können, da ich meinen letzten Fernurlaub mache, bevor die Kleine das Licht dieser Welt erblickt. Außerdem hat mir die Kälte in Deutschland gestunken, deswegen musste etwas Sonne getankt werden. Hier in Los Angeles ist das Wetter genau richtig und ich bin traurig, wenn ich daran denke, dass es schon bald zurückgeht.

JJ: Hast du ein Traum-TV-Format für dich, wie würde beispielsweise deine eigene Sendung aussehen, hast/hattest du Vorbilder, wen von den Kollegen (im weitesten Sinne) schätzt oder magst du?

Funda Vanroy: Kollegen, die ich mag und schätze, gibt es einige. Da gibt es auch viele, die mich nicht nur durch die bisherige TV-Welt begleitet haben, sondern darüber hinaus. Allerdings kann ich von Vorbildern nicht sprechen. Es freut mich zu sehen, wenn die Kollegen etwas toll machen oder Erfolg haben, aber es sollte doch jeder seine eigenen Fußstapfen haben und nicht hinterher eifern.
Eine Traumsendung ist schwierig, aber ich bin glücklich in meinem Action- , Wissens- und Spaßbereich. Außerdem reise ich gerne und arbeite total gerne mit Kindern. Irgendwas dazwischen wäre dann wohl eine Sendung für mich :-).

JJ: Vielen Dank, Funda, und viel Glück demnächst.

Fotos: FV

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