| Faszination Eisbären |
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![]() Der Coach zeigt mit den Fingern gegen die Handfläche, bildet also ein T - Auszeit. Hübsche junge Frauen in farbenfrohem Outfit flitzen eilig auf die Spielfläche. Musik erfüllt die Halle und die Cheerleader tanzen. Nicht lange, aber gut. Die Zuschauer sind angenehm unterhalten und gespannt, wie das Match weiter geht. Der Ball wird zum schnellsten Akteur. Der Guard ruft eigenartige Wörter oder formt seltsame Handzeichen. Seine Mannschaftskameraden sprinten scheinbar spontan kreuz und quer, einer von ihnen hebt unterm Korb ab, fliegt durch die Luft wie von einem Trampolin abgeschossen, fängt die Kugel und wuchtet sie ins Ziel. Die Masse tobt, die Tänzerinnen wedeln mit den Pompons, der Coach lehnt sich entspannt zurück. Für einen Moment. Dann beginnt alles von vorn. Bis die Gesamtzeit abgelaufen ist, ein Sieger fest steht. Einige Spieler mischen sich unters Volk, andere suchen die Dusche und das Publikum fließt zäh durch die Gänge zum Parkplatz. Rechts und links des Weges stehen mehr oder weniger breitschultrige Sicherheitskräfte und sorgen für Ordnung. ![]() Am nächsten Tag steht irgendwas in der Zeitung wie „Nach spannendem Spiel 86:84 gewonnen!“ Dann hat der Trainer seine Jungs schon wieder in der Übungshalle versammelt, scheucht sie von einer Ecke in die andere oder studiert taktische Finessen ein. Die Choreografin der Cheerleader tüftelt an neuen Tänzen, die Sicherheitsleute haben anderswo ein offenes Auge und die Fans stehen fleißig an ihren Arbeitsplätzen oder sitzen in Büros. Dunky hingegen, das Maskottchen der Bremerhavener Eisbären, irrt ziellos durch die Stadt, schaut auf die Weser, die aussieht wie das Meer, und sucht riesengroße Eisschollen und Robben. Wenn er Glück hat, kommt die Maus vom Klimahaus vorbei und die Beiden verkürzen sich die Zeit. Bis zum nächsten Heimspiel. Dann ist nicht nur der flauschige Weißpelz wieder dabei, seinen Schalk mit den Zuschauern zu treiben. Auch die Eisbären in kurzen Hosen und Basketballtrikots zeigen Zähne, die Tänzerinnen flinke Beine, die Security ihre Präsenz und der Coach mit den Fingern gegen die Handfläche. In den Beiträgen nebenan auf der Textwerkstattseite habe ich versucht, an einigen Beispielen deutlich zu machen, dass, bevor Jeff Gibbs zum Dunking abhebt und die Fans in der Stadthalle von Bremerhaven zum Toben bringt, sehr viele Menschen sehr viel verschiedene Arbeit verrichtet haben. Jörg Joachim |
| Große Sprünge und viel dahinter | Der mit dem die Hoffnung kam | Die jungen Wilden |
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![]() Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, wurde im selben US-Bundesstaat geboren wie Jeff Gibbs. Der Astronaut machte große Sprünge und hatte das der verringerten Anziehungskraft auf dem Erdtrabanten zu verdanken. Wenn der Basketballer aus Ohio große Sprünge macht, steckt viel Training dahinter und dann meist ein Ball im Korb. Die Vorarbeit zum spektakulären Dunking liefert nicht selten Marathon- Mann Jan Lipke, sein Kapitän. weiter |
![]() Manager Jan Rathjen hat mit Doug Spradley seinen Wunschkandidaten für den Trainerposten geholt. Der Mann, der vorher acht Jahre in Paderborn tätig war, soll Kontinuität in die Eisbärenfamilie bringen und vor allem in Sachen Erfolg eine neue Ära einläuten. Ihm eilt der Ruf voraus, aus den Spielern das Optimum heraus zu kitzeln. Schaun mer mal, was sie dazu sagen. weiter |
![]() So wild sind sie gar nicht. Mark Grube wirkt sehr überlegt, freundlich und eher nicht so als wolle er Bäume ausreißen. Anthony Canty kommt äußerst sympathisch daher, mit verschmitztem Lächeln und gut bedachten Antworten. Auf dem Basketballplatz indes können die Beiden durchaus explodieren. Bei seinem Kurzeinsatz im Heimspiel gegen Paderborn riss Mark gar die Zuschauer von den Sitzen. Drei Mal. weiter |
| Foto: JJ | Foto: www.eisbaeren-bremerhaven.de | Foto: www.eisbaeren-bremerhaven.de |
| Stellt euch vor …. | Die Mädchen vom Dance Team | Hinter den Kulissen |
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![]() Man nehme eine leere Halle und zwei Basketballmannschaften, die gegeneinander spielen. Hm ….? Man nehme die hübschesten und besten Cheerleader der Welt dazu. Immer noch hm …? Und wenn wir Essen, Getränke und Fanartikel anbieten? Nach wie vor trostlos. Stellen wir jetzt Ordner drum rum, wird es gar albern. Erst wenn wir uns ein mitfieberndes, begeistertes Publikum vorstellen, macht das Szenario einen Sinn. zu den Fans geht’s hier |
![]() Wenn Ihnen in Bremerhaven auf offener Straße junge Frauen mit Lockenwicklern in den Haaren begegnen, träumen Sie nicht. Auch sind die Damen nicht von einem wild gewordenen Eisbären aus dem Frisörsalon vertrieben worden. Vielmehr sind sie unterwegs zu den Eisbären: Die Mädchen vom Dance-Team. weiter |
![]() Manche von ihnen sieht man gar nicht. Manche könnte man sehen, aber man schaut anderswo hin. Und andere wiederum sind mittendrin, aber Körbe werfen sie nicht – die Menschen von hinter den Kulissen. Ordner, Betreuer, Organisatoren, Kartenverkäufer, Techniker, und, und, und … Ohne sie stünden die Stars nicht im Scheinwerferlicht, sondern im Regen. weiter |
| Foto: JJ | Foto: eisbaeren-danceteam | Foto: Freya Diepenbrock pixelio |
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