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Sherlock Holmes

Gerade so schafft es das Dreamteam, Holmes/Watson den Schurken Lord Blackwood gefangen zu nehmen. Mehrere tote Frauen gehen auf das Konto dieses Mörders. Zum Tode verurteilt wird Blackwood erhängt. Watson bescheinigt den Exodus. Am nächsten Tag wandelt Lord Blackwood wieder unter den Lebenden. Im Sarg wird ein anderer gefunden. Dies ist der Beginn verschiedener mysteriöser Ereignisse. Erschwerend kommt noch hinzu, daß Holmes Ex-Geliebte und gesuchte Verbrecherin wieder auftaucht und für einen undurchsichtigen Arbeitgeber, Holmes um den Finger wickelt...

Die Zeiten in denen Sherlock Holmes ausschließlich seinen Verstand gebraucht sind vorbei, denn in Guy Richies Adaption des Detektives, der mit wissenschaftlichen Methoden Kriminalfälle löst, wird aus ihm ein Actionheld. Blieb bisher die Gedankenwelt des Mannes mit der Pfeife ein Rätsel, so hört man nun Holmes Gedanken aus dem Off. Dadurch geht allerdings seine Überlegenheit, sowie sein Mysterium verloren. War es doch immer interessant, wie ein Mann durch einsetzen seines überlegen Verstandes auch die ausweglosesten Situationen mit den einfachsten Mitteln löste. Obwohl das Drehbuch nicht hundertprozentig stimmig ist, sind die klassischen Dialoge der Protagonisten, sowie alt die hergebrachte erzählweise der Romane, eine gute Unterhaltung und lassen so auch einige unlogische Lücken überbrücken. Die Selbstironie mit der sich der Film nicht zu ernst nimmt, sorgt ebenfalls für einige Lacher. Inszenierte Dialoge im Akkord machen die Story und Charaktere aber schwer zugänglich und erstaunlicherweise wirkt auch Hans Zimmers Musik an einigen Stellen sehr uninspiriert, beinahe wie Dutzendware. Schlußendlich ist der Neue SCHERLOCK HOLMES ein guter Unterhaltungsfilm für naßkalte Wintertage.

3 von 5 Punten
Unterhaltsam mit einem Hang zur Selbstironie.


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