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Flash of Genius
In den 60ern konnte man den Scheibenwischer an Autos nur ein- und ausschalten. Selbst Robert Kearns erkennt eines Tages den Wert eines Intervallscheibenwischers. Tatsächlich arbeiten Ingenieure bereits seit Jahrzehnten daran eine Pause zwischen den Wischbewegungen hinzubekommen, aber noch keiner hat es geschafft. Nur Kearns setzt sich schließlich in seinen Keller und bekommt das Problem mit Hilfe von Transistoren hin. Ford zeigt sich außerordentlich interessiert und möchte die entsprechenden Teile von Kearns geliefert bekommen. Ein Millionenauftrag, aber als die Produktion anlaufen kann, steigt Ford unerwartet aus. 18 Monate später fährt der neue Mustang mit Wischintervallen an Robert vorbei. Ein jahrelanger Rechtekrieg gegen einen übermächtigen Feind beginnt...

Ein Mann baut einen Scheibenwischer. Klingt nach einem Film, den die Welt unbedingt brauchte. Dennoch machen die Schauspieler, besonders Gregg Kinear, den Film sehenswert. Schwächen sind besonders bei der Regie zu finden. Die Szenen sind langweilig gestellt und Melancholie ist Musik des Dramas. Die Ausstattung ist allerdings sehr lobenswert und detailtreu. Der Zuschauer fühlt sich förmlich in die 60er versetzt, obwohl es von der Kamera meist nur zweitklassig eingefangen wurde. Die Bilder lassen erheblich zu wünschen übrig, selbst ungewollte Achsensprünge sind zu finden. Auch eine zähe erzählweise macht FLASH OF GENIUS für den Zuschauer schwer zugänglich. So versteift sich Abraham zu sehr auf die Scheibenwischer und verliert seine Figuren aus den Augen. Nur Kinear schien das zu ahnen und wertete das langweilige Gerichtsdrama im letzten Teil des Films durch einige gute Ideen auf, was die Längen etwas unterhaltsamer machte. FLASH OF GENIUS war eine gute Idee, wurde aber leider zu schwerfällig umgesetzt.

2 von 5 Punkten
Nur für Regentage geeignet.


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