| „Ich bin kein Gothic-Girl“ |
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Eisblume ist 22 Jahre und heißt eigentlich Sotiria, ihre Fans kennen sie unter dem Namen Ria. Die Berlinerin hat es mit dem Subway to Sally Cover „Eisblumen“ bis auf Platzt 3 der Deutschen Single Chart geschafft. Viele denken, dass „Eisblumen“ die erste CD von ihr ist. Stimmt aber nicht, denn im Jahre 2008 brachte sie das Lied „Unter dem Eis“ raus. Dieser Titel kam aber nicht so gut an. Da jedoch die Band „Ich und Ich“ die Musik von Ria gut fand, ließen sie die Berlinerin als Vorprogramm auf ihrer Tour spielen. Dort gewann Eisblume ihre ersten Fans, die ihr bis heute treu geblieben sind. Das blieben sie auch, als die dritte Single „Leben ist schön“ es nur auf Platzt 25 als Einstig in die Charts schaffte.
Wenn man Eisblume zum ersten Mal sieht, wirkt sie sehr schüchtern und ein wenig in der großen weiten Musik Welt verloren. Der zweite Gedanke, auf den man schnell kommen kann ist, sie sei ein Gothic, was Ria aber abweist. Die junge Sängerin sagt nur: „Ich finde die Klamotten toll, ich trage zwar auch schwarze Kleidung, gehöre aber keiner Szene an. Auch wenn ich öfter mal über den Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin gehe, mache ich das nicht, weil ich irgendwo da zu gehöre. Für mich hat das nichts mit Totenkult oder Satanismus zu tun, es ist eine Art von Meditation.” Für viele Menschen klingt das unvorstellbar. Deswegen hat Ria auch einige Antifans, nicht erst seit dieser Aussage, sondern schon seit sie das Lied „Eisblumen“ gecovert hat. Auf der Bühne steht sie wie ein Engel. Doch nicht als gewöhnlicher Engel. Mit schwarzen Flügeln und schwarzem Kleid steht sie da. In ihrer Stimme ist viel Gefühl. Besonders bei „Louise“. „In diesem Lied geht es um ein junges Liebespaar, das nicht zusammen sein darf. Um das trotzdem zu sein, bringt der Freund erst seine Louise um, danach sich selber. So wollen sie für immer zusammen sein“, erklärt Ria den Sinn des Titels. Viele Leute sagten ihr vorher, sie wird nach ihrem ersten Lied wieder verschwunden sein. Doch Ihre Fans sehen das anders und sagen ihr eine lange Kariere voraus. Mellie |
| Foto: Melanie Braun |
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