| „Erst mal trainieren“ |
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Da wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen, in dem kleinen und versteckten Dörfchen Kirstingshof, ist nichtsdestotrotz Aktivität angesagt. Der 13jährige Johannes Döbler beispielweise lässt es nicht nur beim Fußballspielen richtig krachen. „Um dem Schulstress zu entfliehen, sich auszupowern, vom Alltag abzuschalten und mit Freunden gemeinsam Sport zu treiben“ geht er seit zwei Jahren zum Kickboxen. Während eines Bibliothekbesuches hatte der 1,62 große Junge Flyer von der Kampfsportschule Berk gefunden und wollte „es einfach mal ausprobieren“.
Drei Mal pro Woche heißt es nun im Training aufwärmen, dehnen, Regeln lernen, Techniken üben und Reflexe und Geschicklichkeit verbessern. An große Meisterschaften oder gar Titel, wie sie sein Übungsleiter und Vorbild Michael Berk, der vier Mal Weltmeister wurde, errungen hat, denkt Johannes noch nicht. „Später vielleicht … jetzt muss ich durch Training besser werden und Erfahrungen bei kleinen Turnieren sammeln“, zeigt sich Johannes realistisch. Außer Kickboxen und Fußball mag der Kirstingshofer Radfahren und Jogging. So wundert es nicht, dass er neben Mathematik in der Schule am liebsten Sportunterricht hat. Und wenn er mal nicht aktiv ist, hört er, wie viele junge Menschen, gerne Rock und Pop. Da nehmen sich die Jungs von heute aus den beschaulichen Dörfern offenbar nicht viel von denen aus der Großstadt. Jo. |
| Foto: privat |
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