| "Wir kommen später, aber gewaltig" |
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![]() Die Juliausgabe vom Burgsee-Kurier erscheint als Jubiläumsausgabe eine Woche später am 6.7. im Laufe des Tages. Mit dabei sind unter anderem die Schauspielerinnen Julia Richter und Wanda Columbia Perdelwitz, die Moderatorin und Tierfreundin Alida Gundlach, der Schlagersänger Frank Schöbel, der Bodensee, der Fluss der Flüsse und viele Hunde. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Jörg Joachim. |
| „Der Meister führt, indem er über niemanden herrscht.“ |
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![]() Diese Aussage stammt aus dem mehr als zweitausend Jahre alten Werk „Daodejing“ des Laotse. Ein bisschen chinesische Weisheit könnte auch den Menschen in Deutschland anno 2009 nach Christus nicht schaden. In diesem Jahr feiert unser Staat seinen 60. Geburtstag. Die rechtliche Basis unserer demokratischen Nation bildet das Grundgesetz, das am 23. Mai 1949 in Kraft trat. Exakt sechs Jahrzehnte später stand die erneute Wahl des Staatsoberhauptes an, das nach Artikel 56 der Verfassung „dem Wohle des deutschen Volkes“ dienen soll. Der in seinem Amt bestätigte Bundespräsident Horst Köhler trägt eine hohe Verantwortung. Während im Bundestag und den kleineren politischen Institutionen oft der persönliche Profit sowie Sympathie und Antipathie gegenüber anderen Parlamentariern das Handeln bestimmen, ist der Bundespräsident gesetzlich zur Überparteilichkeit verpflichtet. Um durch seine Amtsführung den größtmöglichen Nutzen für das Volk zu erreichen, muss er über ausgeprägte Führungsqualitäten verfügen. Ein guter Bundespräsident lässt sich nicht von egoistischen Interessenvertretern in seinen möglichst gerechten Entscheidungen beeinflussen, die er anschließend klar und verständlich dem gesamten Volk vermittelt. Stärke zeigt er nur durch Vernunft, Intelligenz und Einfühlungsvermögen, aber nicht durch Macht oder Gewalt. Er weist den Weg, ohne der Gruppe wegzulaufen. Ein Präsident, der Augen und Ohren offen hält, erfüllt die Aufgabe, „klärende Kraft zu sein, Vorurteile abzubauen, Bürgerinteressen zu artikulieren, die öffentliche Diskussion zu beeinflussen, Kritik zu üben, Anregungen und Vorschläge zu machen.“ So beschreibt es das Bundespräsidialamt auf der offiziellen Internetpräsenz www.bundespraesident.de. Das heutige Profil des Bundespräsidenten ist ebenso wie die Fünfprozenthürde bei Wahlen eine Konsequenz aus jener Zeit, in der der Staat auf deutschem Boden noch Weimarer Republik hieß. Dass die NSDAP mit Adolf Hitler, einem der größten Verbrecher der Neuzeit, ursprünglich auf demokratischem Wege an die später missbrauchte Macht kam, lässt die Schrecken des Dritten Reiches noch bedrohlicher erscheinen. Der selbsternannte Führer präsentierte sich als starker Mann, der alle Probleme löst, und ließ dennoch jegliche positiven Qualitäten vermissen. Hitler diente nicht dem gesamten Volk, sondern ausschließlich einem elitären Kreis sogenannter Arier. Das Prinzip des Laotse zerstörte er, indem er mit brutalster Gewalt Macht ausübte. Als Deutschland wieder demokratisch wurde, verschwand das beschmutzte Wort „Führer“ weitestgehend aus dem Sprachgebrauch und wurde durch Konstruktionen wie „Anführer“ oder den englischen Begriff „Leader“ ersetzt. Unabhängig von sprachlichen Feinheiten sind die Ansprüche an einen Menschen mit Führungsqualitäten geblieben, durch die negative Erfahrung vielleicht sogar noch gestiegen. Solche Personen findet man nicht nur auf höchster politischer Ebene. Wer sich Berichte über Mannschaftssportarten ansieht, wird dort irgendwann auf das Wort „Führungsspieler“ stoßen. Diese herausragenden Akteure, die sich meistens durch Erfolg und Erfahrung auszeichnen, führen ihr Team zum Sieg, indem sie die optimale Balance zwischen ihren individuellen Fähigkeiten und dem Zusammenspiel der gesamten Mannschaft finden. Sie agieren im Idealfall als „primus inter pares“, als Erster unter Gleichen. Während Sportfans ihre Vorbilder manchmal zum „Fußballgott“ erheben, suchen religiöse Menschen Orientierung beim himmlischen Gott. Wenn sie keinen Ausweg mehr sehen und von Normalsterblichen keine Hilfe erwarten, wenden sie sich an den Allmächtigen, dem es sicherlich nicht an Führungsqualitäten mangelt. Deshalb herrscht das Wesen, das nach christlicher Überzeugung Himmel und Erde erzeugte, keineswegs absolutistisch über die Menschen, die der Schöpfer zu seinem Bilde schuf. Sonst würden wir in einer paradiesischen Welt ohne Probleme und Fehlleistungen aller Art leben. Stattdessen vertraut Gott auf Hilfe zur Selbsthilfe. Da niemand von uns perfekt ist, benötigen wir immer und überall Führungspersönlichkeiten, die uns auf den richtigen Weg bringen und mit jedem Schritt die Welt ein bisschen angenehmer gestalten. Eltern, die uns ins soziale Leben einführen. Lehrer, die uns durch Bildung geistig und körperlich formen. Forscher, die mit ihren Entdeckungen ermöglichen, dass wir gesünder und intelligenter werden. Ordnungshüter, die unser Leben beschützen und für Gerechtigkeit sorgen. Freunde, die uns Vertrauen schenken und Freude bereiten. Wir benötigen all diese Menschen mit ihren besonderen Qualitäten und stehen dabei in einem Verhältnis von Geben und Nehmen. Denn jeder von uns kann nicht nur Hilfe beanspruchen, sondern auch selbst Verantwortung übernehmen. Horst Köhler steht nun weiter an erster Stelle in der Politik. Die wesentliche Botschaft brachte jedoch eine Werbekampagne auf den Punkt: Du bist Deutschland! Markus Schnitzler |
| Politik mal anders |
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Dr. Gabriele Pauli wurde deutschlandweit bekannt, als sie gegen die verkrusteten Strukturen in ihrer damaligen Partei, der CSU, anging. Verstärkt wurde ihre Popularität durch äußere Werte. Sie sieht fantastisch aus. Dabei kann sie mit Inhalten bestechen, wie kaum eine andere Politikerin, ein anderer Politiker im Lande: Frau Pauli spricht leise, aber deutlich. Sie hat Ideen abseits der festgefahrenen Pfade und lässt nur ein politisches Motiv gelten, das Bürgerinteresse. weiter
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| Foto: www.gabriele-pauli.de |
| Die heutige Gesellschaft ist zu egoistisch | Natürlich schön professionell |
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![]() Auf dem Bildschirm wirkt Collien Fernandes stets gut gelaunt, hat immer einen lockeren, spontanen Spruch auf den Lippen. Die größte Popularität erlangte sie wohl als Viva Moderatorin. Gleichwohl kann die Frau viel mehr – Tanzen, Modeln, Schauspielen beispielsweise. Im Interview für den Burgsee-Kurier bewies Collien zudem Nachdenklichkeit und Verantwortung. weiter |
![]() Wenn es um Sarah Forkert geht, können die drei Wörter in der Überschrift beliebig kombiniert werden. Sie ist natürlich schön, schön natürlich, natürlich professionell … Alles passt. Ideal für ein Model, denn in dem Job reicht es nicht gut auszusehen. Disziplin, Ausdauer und Geduld sind gefragt. Wenngleich Sarah tatsächlich eine Miss-Krone besitzt, eine Zacke ist ihr noch nicht rausgebrochen. weiter |
| Foto: Frank Groll | Foto: privat |
| Die Schöne und das Biest | Silbermond glänzt mit Kriegern des Lichts |
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![]() Die Schöne auf dem Foto ist Christina Klein alias LaFee. Das Biest ist wahlweise der dicke Mann, der sich in ihrer Sonnenbrille spiegelt oder das alte Haus im Hintergrund. Dabei wohnen diesem äußerlich wenig einladenden Gebäude erstaunliche Werte inne. Die Prinzen sangen dort genauso wie Christina Stürmer oder Sweet und Slade, Markus Maria Profitlich brachte die Gäste ebenso zum Lachen wie Ingo Appelt. weiter |
![]() Heute meldet sich NRW-Korrespondent Markus Schnitzler aus Köln und fragt: „Wissen Sie, was eine Sitz-Laola ist?“ Stefanie Kloß erklärte es den Fans ihrer Band Silbermond im Kölner Palladium. Die Musiker aus dem sächsischen Bautzen fühlten sich in der kölschen Begeisterung wie zu Hause und präsentierten ein eindrucksvolles Konzert. Ob das Eröffnungskonzert in Hannover viel anders ablief und wie Simone es sah, lesen Sie bitte hier. |
| Foto: JJ | Foto: Simone |
| Der Wald gibt uns Halt | Der mit dem Löwe tanzt |
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![]() Der Wald ist mehr als nur die Ansammlung von Bäumen. Vielfältige Pflanzen, zahlreiche Tierarten leben dort. Nicht zuletzt kommt ein Großteil des Sauerstoffs , den wir zum atmen brauchen, aus diesem grünen Herzen. Sehr weit kommen wir also nicht ohne den Wald. Damit er gesund bleibt, sind Menschen wie Revierförster Matthias Gieß tagtäglich auf den Beinen. weiter |
![]() Im südlichen Afrika Löwen zu jagen war mal der Job des Rhodesian Ridgeback. Damit die Hunderasse sich in unseren Gefilden wohl fühlt, müssen wir nicht unbedingt Raubkatzen ansiedeln. Reichlich Bewegung, eine Tätigkeit als Wachhund und ein Halter, der einfühlsam und erfahren ist, müssen jedoch sein. Immerhin sind bis zu knapp 40 Kilogramm pure Kraft und Schnelligkeit zu bändigen. weiter |
| Foto: JJ | Foto: JF |
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