
| Duplicity |
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| In Dubai war es für Claire nur ein One Night Stand mit Ray, um an ägyptische Raketencodes heranzukommen. Drei Jahre später sehen sie sich wieder und verlieben sich in einander. Obwohl es beiden Spionen schwerfällt sich zu vertrauen, wollen sie einen Millionencoup landen. In der Privatwirtschaft müssen sie in konkurierenden Firmen arbeiten bis eine von ihnen ein neues Produkt herausbringt. 18 Monate später ist es endlich so weit. Der perfekte Moment ist endlich da, beide sind in der richtigen Position, aber wegen eines beruflichen Seitensprunges von Ray steht ihre Beziehung vor dem Aus und das nur 24 Stunden vor dem Zahltag...
DUPLICITY lebt eindeutig von seinen beiden Stars, die ein fintenreiches Spiel abliefern mit unterhaltsamen Dialogen. Die Story steht dabei im Hintergrund und wird auch mit Absicht etwas undurchsichtig erzählt, was dem Film aber eine recht gute Spannung verleiht. In den Nebenrollen liefern sich Ron Wilkenson und Paul Giametti eine herausragende Businessschlacht. Wilkenson, der Planer, und Giametti, der Paranoid. So lebt jede Szene von ihren Konflikten, die durch die Undurchsichtigkeit der Charaktere entstehen, was auch zu einigen überraschenden Wendungen führt. Ein Hingucker ist auch die Kamera. 360° Fahrten, wie bei Michael Ballhaus, lassen den Zuschauer in die harte Geschäftswelt eintauchen, untermalt von einem wiedermal gelungenem und abwechslungsreichen Soundtrack von James Newton Howard. Nur dem Ende fehlt der Knalleffekt. Hier wurde wieder zu viel schwarz und weiß gemalt. DUPLICITY ist aber ein guter und unterhaltsamer Film mit unterschwelliger Kritik an der uneingeschränkten Macht der Konzerne. 4 von 5 Punkten |
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