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2009 lockt der Dichter wieder nach Thüringen
Bild wird geladen... Schillers Räuber Rap, Schillerwanderweg, ein neues Schillerhaus, Schillermenüs und dazu „Wilhelm Tell“ in Meiningen und „Kabale und Liebe“ in Rudolstadt: Schiller lockt 2009 wieder nach Thüringen. Denn hier wird 2009 der 250. Geburtstag des Dichters Friedrich Schiller mit zahlreichen Veranstaltungen, Angeboten und Ausstellungen gefeiert.

Nach seiner Flucht aus seiner schwäbischen Heimat fand Friedrich Schiller in Thüringen seinen neuen Lebensmittelpunkt, gründete eine Familie und widmete sich seinen Werken. Zahlreiche Thüringer Orte können sich mit kürzeren oder längeren Aufenthalten Schillers schmücken: Weimar, Jena, Meiningen und Rudolstadt wurden ihm für längere Zeit zum Wohnort.

In Bauerbach bei Meiningen fand er auf dem Rittergut von Henriette von Wolzogen eine erste Bleibe und die Muße zum Schreiben. In seinem Rudolstädter Sommer traf er seine künftige Gattin Charlotte von Lengefeld. Häufig kehrte er an diesen Ort zurück. Das Jenaer Jahrzehnt brachte ihm als Professor an der Universität Sicherheit und berufliches Fortkommen. Mit Weimar verbinden ihn nicht nur seine letzten Lebensjahre, sondern auch die späte Freundschaft zu Johann Wolfgang von Goethe, so dass das Denkmal des Dichterpaares vor dem Deutschen Nationaltheater in Weimar zu einem der bekanntesten Wahrzeichen deutscher Literatur wurde.

Das Jubiläumsjahr wird zahlreich Gelegenheit bieten, in allen vier Städten Schiller zu erleben: im Theater, in Ausstellungen, Museen, Wanderungen oder Restaurants. Mehr Informationen gibt’s im Flyer „Schiller lockt“, der bei der Tourist Information Thüringen unter der Rufnummer 0361-37420 erhältlich ist oder auch im Internet unter www.schiller-lockt.de.
Foto: Ralf Kohl pixelio

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