| Die Thüringer Gastlichkeit bleibt sprichwörtlich Interview mit der Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus GmbH Bärbel Grönegres |
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JJ: Frau Grönegres, sind Sie eingefleischte Thüringerin?
Bärbel Grönegres: Inzwischen ja. Eigentlich stamme ich aus Bad Oeynhausen in Nordrhein-Westfalen. Vor 12 Jahren bin ich dann nach Thüringen gezogen und habe mich hier sofort heimisch gefühlt. JJ: Was macht für Sie das Land Thüringen aus? Bärbel Grönegres: Vor allem die Vielfalt. Wir haben hier herrliche Landschaften, wunderschöne Städte und viele kulturelle Schätze. Obwohl ich Thüringen inzwischen sehr gut kenne, gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Zum Beispiel feiern wir in diesem Jahr das 90. Jubiläum der Bauhaus-Gründung in Weimar. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie viele originale Gebäude aus der Bauhauszeit in Thüringen noch erhalten sind. JJ: Gibt es die typische Thüringer Gastlichkeit noch oder ist sie in der Hektik und der Profitgier der Zeit, in der Ellebogengesellschaft verloren gegangen? Bärbel Grönegres: Nein, die Thüringer Gastlichkeit gibt es immer noch. Und Sie können sie überall antreffen. Egal, ob an der Bratwurstbude, dem Thüringer Restaurant, in der Pension oder im Hotel. Letztendlich leben alle Einrichtungen von den Menschen, die darin arbeiten. Und die Thüringer sind ein sehr offenes, warmherziges Volk. JJ: Was erwartet den Besucher, der von weit her nach Thüringen kommt, was bekommt er genau so sonst nirgendwo? Bärbel Grönegres: Urlauber lieben an Thüringen vor allem die gute Mischung aus Natur, Kultur, Wellnessangeboten, aufregender Geschichte, UNESCO-Welterbestätten, Wissenschaft, Tradition und Moderne. Und dann gibt es natürlich noch die gute Thüringer Küche. Thüringer Klöße und Thüringer Rostbratwürste schmecken nirgends so gut wie hier. JJ: Vielen Dank Frau Grönegres. |
| Foto: Thüringen Tourismus GmbH |
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