| „Lächelt mal lieber, statt immer nur zu fordern!“ Interview mit Herrn Lenz |
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JJ: Guten Tag Herr Lenz, Sie kamenspät … Herr Lenz: Aber ich kam … JJ: Mal Butter bei die Fische, wo waren Sie so lange? Herr Lenz: Ich … ich … wieso ich? Frau Winter hatte ewig Besuch von ihrem Väterchen Frost, was kann ich dafür? JJ: Die Fragen stelle ich! Was haben Sie mitgebracht, Herr Lenz? Herr Lenz: Mitgebracht … mitgebracht … Heutzutage habt ihr jungen Leute nur noch im Kopf, was Euch jemand mitbringt, was Euch zusteht, wo Ihr was abgreifen könnt. Denkt mal lieber darüber nach, was Ihr dem guten, alten Herrn Lenz schenken könnt! JJ: Zum Beispiel? Herr Lenz: Einfach nur ein Lächeln, wenn Ihr einen Krokus seht - oder ein Danke, wenn die Sonne lächelt …
Herr Lenz: Ich denke, Sie wollen Fragen stellen und nicht vor sich hin grübeln? JJ: Die Fragen stelle ich! Werden Sie pünktlich an Frau Sommer übergeben, Herr Lenz? Herr Lenz: Klar! Planmäßig am 1. Juni übergebe ich mit 23 Grad und Sonnenschein. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder meint: Wie du mir, so ich dir … Dann wird es im August erst Sommer, im Dezember erst Winter und nächstes Jahr seht Ihr mich frühestens Pfingsten. JJ: Dann halten Sie sich mal ran, Herr Lenz. Herr Lenz: Das war schon wieder keine Frage. Stattdessen sollen es, wie so oft, die anderen richten. Halten Sie sich mal ran, JJ, machen Sie was aus Ihrem Burgsee-Dingsbums da … JJ: Apropos Burgsee-Kurier, vielen Dank auch im Namen unserer Leserinnen und Leser im gesamten deutschsprachigen Raum für das Gespräch, Herr Lenz, und eine schöne Zeit. Herr Lenz: Gerne (hüstel). |
| Fotos: JJ |
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