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Universal, intelligent und schnell
Bild wird geladen... Es gibt fantastische Hütehunde, den Border Collie beispielsweise. Es gibt super Wachhunde, den Mastino Napoletano unter anderem. Oder es gibt vorzügliche Schutzhunde, nehmen wir mal den Riesenschnauzer. Alle deren Vorzüge in einem, gepaart mit überdurchschnittlicher Intelligenz, erstaunlicher Schnelligkeit und hoher Sensibilität, bietet der Belgische Schäferhund.

Die kurzhaarige Version ist der Malinois - in der Regel ist er sandfarben bis rotbraun mit schwarzer Maske. „Ich wollte schon immer einen Hund, der sehr personenbezogen und treu ist“, beschreibt Ferdinand Fuchs aus Bayern seine Gründe, einen Belgischen Schäferhund ins Haus zu holen. Siegfried Olbrich aus Osthessen schätzt an seinen Malinois-Hündinnen Cheyennette und Laron die hohe Aktivität, sowohl geistig als auch körperlich. „In der Familie sind die beiden anhänglich und schmusig, sobald es raus geht, werden sie agil“, plaudert der Hundehalter aus dem Nähkästchen.

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Jeden Tag muss und möchte der Mali, wie er oft liebevoll genannt wird, arbeiten. „Er will lernen und begreift schnell“, schwärmt Siegfried Olbrich. Egal, ob es um Schutz- oder Suchdienst, Agility, Rettungsaufgaben oder andere Hundesportdisziplinen geht. „Deshalb ist dieser Hund nicht für Stubenhocker geeignet, dann wird er todunglücklich“, warnt Ferdinand Fuchs eindringlich und glaubt, wie auch der erfahrene Trainer und Hundepensionsbetreiber Olbrich, dass die Belgischen Schäferhunde keine Rasse für Anfänger oder Menschen mit unsicherem Umgang sind.

Vielmehr verlangt der Malinois einen eher ruhigen, gewieften Halter mit Gespür. Das Tier steht ständig unter Strom, wirkt dadurch hektisch und ist zudem äußerst sensibel und sogar nachtragend. Während ein Deutscher Schäferhund beispielsweise einen derben Rüffel nach spätestens einer Stunde vergessen hat, knabbert der Belgier noch lange daran.

Egal wer von seinen Malis berichtet, er gerät über kurz oder lang ins Schwärmen. Ferdinand Fuchs kann stundenlang von dem folgsamen Wotan und der etwas eifersüchtigen, mit Jagdtrieb ausgestatteten Dunja erzählen. Siegfried Olbrich schwört auf seine abgeklärte Laron ebenso wie auf die deutlich verrücktere Cheyennette. Wovon indes alle umsichtigen und verantwortungsbewussten Hundehalter abraten: Losrennen und einen Hund ins Haus holen, nur weil er gut ausschaut oder gerade in Mode ist. Das gilt auch und besonders für Belgische Schäferhunde.

Jasmin Fuchs und Jörg Joachim
Foto: JF, JJ

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